GRISTEDE - Auch in diesem Jahr wird der Hegering Wiefelstede revierübergreifend eine Jagd vor allem auf Schwarz- und Damwild veranstalten – am kommenden Sonnabend, 27. November. Dazu ist es nach Angaben von Kreisjägermeister Günther Wemken und dem Leiter des Hegeringes Wiefelstede, Michael Wilkens, erneut nötig, in der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer auf der Gristeder und der auf der Mansholter Straße auszuschildern. Denn bei der Jagd werden auch Stöberhunde eingesetzt, so dass damit gerechnet werden muss, dass schweres Wild oder aber die Hunde plötzlich über die Straße wechseln. Die Jäger bitten an diesem Tag im genannten Zeitraum um besondere Vorsicht der Autofahrer. Etwa 80 Jäger sowie zusätzliche Treiber und natürlich Stöberhunde werden an dieser Jagd in der Gemeinde Wiefelstede teilnehmen.
Die erste revierübergreifende Jagd hatte sich vor allem beim stark vermehrten Schwarzwild im vergangenen Jahr als überaus erfolgreich erwiesen, sagte Wemken: Etwa 60 Wildschweine und gut 20 Stück Damwild seien damals bei zwei Jagdterminen unter anderem erlegt worden. Noch immer seien jedoch vor allem die Schwarzwildbestände auch in dem Bereich relativ hoch, erklärte der Kreisjägermeister die Notwendigkeit der kommenden Jagd.
Ob eine zweite Bewegungsjagd am Sonnabend, 11. Dezember, stattfinden muss, hänge auch vom Ergebnis der Bejagung am kommenden Sonnabend ab, sagte Wemken. Die nun angekündigte erste Jagd am Sonnabend findet in den Revieren Dingsfelde, Gristede, Eigenjagd Büsing und in den Landesforsten Mansholt und Horstbüsche statt.
