GRISTEDE - Alles dreht sich um den Rentner Fred Müllerschön. Ihm ist im Seniorenheim langweilig und er stiftet daher einige Unruhe.

Von Renate Dierks

GRISTEDE - Bereits seit Mitte Juli proben die Mitglieder der Landjugend Aschhausen fleißig an ihrem neuen plattdeutschen Theaterstück „Trabbel in‘d Seniorenheim“ – am Freitag, 6. Oktober, soll um 20 Uhr in der Gaststätte „Kuck sin Died“ in Gristede Premiere sein.

Ein karg eingerichtetes Zimmer in einem Seniorenheim bestimmt das Bühnenbild, die Handlung dreht sich um den rüstigen Rentner Fred Müllerschön ( Malte Wardenburg), dem es im Seniorenheim „Seniorenglück“ einfach zu langweilig ist. Aus Jux stellt er sich tot und bringt damit die türkische Putzfrau Fatima (Daniela Schneider) jeden Morgen zur Verzweiflung. Die arme Putzfrau hat es sowieso nicht einfach, zumal es der senile Rentner Paul Schnitzler (Dennis Wardenburg) ständig auf ihren Putzwagen abgesehen hat und damit viel Schabernack anstellt.

Schon bald nimmt der „Trabbel in‘d Seniorenheim“ seinen unheilvollen Lauf: Schwester Oberin Sieglinde (Bianca Bruns) hat zwar das Sagen im Heim , allerdings gelingt es ihr nicht immer, die durchaus rüstigen Heimbewohner im Zaum zu halten. Irma Büchler (Stefanie Schneider) beispielsweise bringt mit ihrer starken Schwerhörigkeit vieles durcheinander. Auch Fred Müllerschöns geiziger Sohn Hermann (Torsten Hots) und Schwiegertochter Berta (Gesa Meinen), die es auf das Erbe von Opa Fred abgesehen haben und ihn schnellstens mit allen möglichen Mitteln zu einer Änderung des Testamentes bewegen wollen, stiften eine Menge Unruhe. Einzig Enkelin Karin (Stefanie Brunßen) meint es gut mit dem alten Herrn und versorgt in heimlich mit frischen Brötchen und Hochprozentigem. Nebenbei singt Karin in einer Band und verliebt sich in den Rocker Alex (Jens Kloppenburg). Schließlich taucht auch noch Jupp (Ralf Schnittger), Freds verschollener Sohn, auf.

Was sonst noch so alles an Überraschungen im Seniorenheim passiert, können die Zuschauer – nach der Premiere – auch noch am 7., 10., 11., 12., 13., und 14. Oktober jeweils um 20 Uhr erleben. Am 8. Oktober wird das Stück zudem bereits um 15 Uhr gespielt. Reservierungen nimmt die Familie Meinen unter 04403/82 27 entgegen. Wie sich die ganze Verwirrung um Fred Müllerschön am Ende schließlich auflösen wird, bleibt bis zur Premiere das Geheimnis der Schauspieler.