Groß Ippener - Der selbst gebackene Kuchen und die Brote aus dem Backofen von Claus Oertel waren am Samstagnachmittag die kulinarischen Renner bei einer Premiere in Groß Ippener: Erstmals hatte dort die Freiwillige Feuerwehr zu einem Dorffest eingeladen. Veranstaltungsort war der Hof von Bernd Ehlers im „Großen Ort“ mitten in Ippener. Etwa 300 Gäste kamen.
Dank der finanziellen Unterstützung vor allem durch Gewerbetreibende und des 600-Euro-Erntefest-Zuschusses der Gemeinde waren an diesem Tage alle Angebote kostenfrei.
Mit Kaffee, Brot und Kuchen stand zunächst das gemeinsame Schmausen im Mittelpunkt. Präsentiert wurden daneben die Feuerwehrfahrzeuge der Ortswehr. Die jeweiligen Gruppenführer stellten die Fahrzeuge und deren Verwendungsmöglichkeiten der Öffentlichkeit vor.
Parallel dazu konnte die Kinderfeuer der Samtgemeinde Harpstedt auf dem Hof begrüßt werden. Betreut wurden die Mädchen und Jungen von der Jugendfeuerwehr aus Kirch- und Klosterseelte, in der auch neun Jugendliche aus der Gemeinde Ippener Mitglied sind.
Am Abend wurde zum zweiten Teil des Dorffestes übergeleitet. Zur Einstimmung und als Grundlage stand das Essen mit Burgunderbraten, Krautsalat sowie Getränken bereit. Daneben sorgten die Klosterbachtaler mit ihrer schmissigen Musik für die Möglichkeit zum Tanzen. Später kam die Musik aus der Konserve.
„Wir wollten einmal ein solches Dorffest organisieren“, sagte Werner Lattuch vom Organisationsteam. Zusammen mit Harald Bruns hatte er das Fest federführend auf die Beine gestellt. Zum Bäckerteam gehörten Wolfgang Meyer, Claus Oertel und Harald Bruns.
„Das Dorffest ist aus unserer Sicht ein voller Erfolg geworden. Alle Haushalte waren mit einem Flyer informiert worden. Und wie man sehen kann, sind viele der Einladung gefolgt“, zog Lattuch ein kurzes Fazit.
Am Sonntagmorgen hieß es dann: „Aufräumen“. Der Feuerwehrdienst war um eine Woche vorverlegt worden, so konnte mit vereinten Kräften zugepackt werden.
Damit dürfte das erste Dorffest dieser Art wohl nicht das letzte gewesen sein. Zum einen bot es eine gute Gelegenheit, das Miteinander im Ort zu pflegen, zum anderen auch eine Möglichkeit für die Feuerwehr, um Nachwuchs zu werben.
