Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Weihnachtsmarkt Großandrang auf dem neuen Kirchplatz

Beatrix Schulte

Schwei - Viele leuchtende Weihnachtsbäumchen an der Lindenstraße wiesen am Sonnabend den Weg zum Kirchvorplatz in Schwei. Dort spielte sich der schon zur Tradition gewordene Weihnachtsmarkt ab und lockte die Besucher in Scharen an.

Der Mangel an Parkplätzen war sofort ersichtlich. Die Autos standen in weitem Umkreis um das Festgelände an den Straßen und Wegen. Dabei hatten die Schweier Vereine wirklich Glück mit dem Wetter gehabt. Nachdem es beim Aufbauen der Buden am Freitag noch gewaltig gestürmt hatte, zeigte sich der Sonnabend von seiner besten Seite mit viel Sonne. Entsprechend herrschte ein großer Besucherandrang. Die Gäste schlenderten von Stand zu Stand und auch in die St.-Secundus-Kirche, die ebenfalls ihre Türen geöffnet hatte.

Bis tief in die Nacht wurde bei einer Freiluft-Disco auf dem neu gepflasterten Kirchvorplatz kräftig gefeiert und er auf diese Weise von den Schweiern eingeweiht. Hier tanzten zu fortgeschrittener Stunde auch die Gruppen Crazy Girls und Fantasy vom TuS Schwei sowie als Überraschung ein Showtanzpaar von Ebbys Tanztruppen. Die Akteure sorgten für eine prächtige Stimmung unter den Zuschauern.

Einige Veränderungen

Mit einigen Veränderungen versuchten der federführende Bürgerverein Schwei und die beteiligten Organisationen, den Markt noch attraktiver zu gestalten. So wurde das Kinderkarussell aus der Mitte des Platzes verbannt. Dafür thronte ein fünf Meter großer beleuchteter Tannenbaum im Zentrum der Budenstadt. Zudem wurden beleuchtete Tische aufgestellt, die bei jedem Fußtritt die Farbe wechselten. Dem Andrang beim Karussell tat der neue Standort neben dem Gemeindehaus keinen Abbruch.

Mit Bratwurst, Pizza, Pommes, Nackensteaks, frischen Waffeln und Hamburgern sowie Glühwein und anderen Getränken in allen Variationen versorgten die Vereine an ihren Ständen die vielen Besucher.

Im Gemeindehaus war schon frühzeitig der Kuchen verkauft, und auch die anderen Stände konnten sich über mangelnden Umsatz nicht beklagen. Der Erlös des Weihnachtsmarktes ist zu gleichen Teilen für ein neues Projekt des Kirchbauvereines und für den Musikzug Concordia Schwei bestimmt.

Neues Projekt

Auf das neue Vorhaben in der St.-Secundus-Kirche wies der Kirchbauverein an seinem Stand in der Kirche hin. Inge von Malottki und Renate Hoppe boten dort Lebkuchen, Weihnachtskarten, Schwarzbrot und kleine Holztüren zum Verkauf an. Wie der Vorsitzende des Kirchbauvereins, Dr. Cord Diekmann, mitteilte, wird zurzeit für das Nordportal gesammelt. Vor etlichen Jahrzehnten war es zugemauert worden. Nur noch die Steine auf der Außenmauer verrieten die ehemalige Existenz des nördlichen Eingangs. Zurzeit hängt an der Stelle des Ausganges an der Wand ein Pastorenbildnis.

„Nicht aus historischer Sicht, aber vielmehr unter feuertechnischen Aspekten sollte das Nordportal als Notausgang vorhanden sein“, schilderte Cord Diekmann die Beweggründe für das neue Bauprojekt. Dies sei wichtig, wenn sich viele Besucher in Kirche und vor allem auf der Empore aufhalten.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

POSITIVES VOTUM Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH – Rießelmann spricht von „Happy End“

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden