Oldenburg - Sehr stark und sehr erfolgreich gespielt haben die drei Oldenburger Schüler im Finale von „Jugend musiziert“, das vom 16. bis 23. Mai in Nürnberg, Erlangen und Fürth stattfindet. 2400 Schüler hatten sich in den Ausscheidungen zuvor für den 50. Bundeswettbewerb in Süddeutschland qualifiziert. Am Ende wurde der Schlagzeuger Jakob Paetzold (16), der die Liebfrauenschule besucht, mit dem Vortrag seiner Stücke – u.a. von Johann Sebastian Bach (4. Cello Suite auf der Marimba) und Elliott Carter („March“ auf der Pauke) – in der Kategorie Percussion mit 23 (von maximal 25 möglichen) Punkten 2. Bundespreisträger.

Jente Tabeling (15), der die neunte Klasse an der Liebfrauenschule besucht, nahm „mit sehr gutem Erfolg“ teil, so die Kategorie direkt unterhalb der dritten Preisträger. Jente holte in der Kategorie Percussion 19 Punkte und verpasste nur knapp das Podest (das es hier natürlich ohnehin nicht gibt). Der 15-Jährige, der sonst beim Schlagwerk Nordwest und – mit Jakob Paetzold – in der Band „Tune In“ am NGO spielt, hatte u.a. „Ghanaia“ von Matthias Schmidt und „Vector X“ von Axel Fries gespielt. Als Gruppe hatte er im Vorjahr mit Jakob Paetzold bereits einen 2. Platz im Bundeswettbewerb geholt.

„Erleichtert und glücklich“, mit 20 Punkten und dem 3. Platz im Gepäck kehrte die elfjährige Verena Heinemann (Violoncello), die die Cäcilienschule besucht, wieder nach Oldenburg zurück. Die Tochter einer Geigerin und eines Cellisten war eigentlich einfach froh gewesen „überhaupt dorthin zu kommen“. Am Ende überzeugte sie mit ihrem Trio – mit Lena Bröning aus Ganderkesee (Violine, 14) und Nicolas Sterbies aus Delmenhorst (Klavier, 13) die Jury im Bundesfinale. Gespielt hatten die drei zwei Sätze aus Haydns Klaviertrio Nr. 39 G-Dur und das Jet-Set-Trio von Helmut Schmidinger.

Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg