Hude - Die Reihe „Literatur in der Remise“ des Freien Deutschen Autorenverbandes (FDA) bietet am Mittwoch, 5. April, ein ganz besonderes Schmankerl in der Huder Klosterremise. Der Bad Iburger Autor Heinz Zeckel macht dieses Mal sein spezielles Interessengebiet, nämlich das Kino und den Film, zu seinem Thema.

Unter dem Titel „Mein großer Freund Shane“ präsentiert er dazu eigene Lyrik und Prosatexte.

Immer wieder fasziniert den Autor die seltsame Mischung aus Illusion und Wirklichkeit, aus optischer Täuschung und emotionaler Wucht, die Zuschauer vor der Leinwand lachen, lieben und leiden lässt.

„Mein großer Freund Shane“ gilt heute noch als einer der besten Western der Filmgeschichte. Welche Schlüsselrolle ein solcher Film für das Verhältnis eines Kindes zu seinen Eltern haben kann, schildert Zeckel in der gleichnamigen Kurzgeschichte über die Rätselhaftigkeit einer kinobegeisterten Kinderseele der sechziger Jahre.

Der gebürtige sudetendeutsche Autor, der unter anderem fünf Jahre in Saudi-Arabien lebte und die Welt bereiste, verarbeitete seine vielfältigen Eindrücke in Gedichten und Geschichten, die er in mehreren Büchern veröffentlichte. Auch für etliche Anthologien lieferte er Beiträge.

Wie immer beginnt der Abend um 19 Uhr.