Von Peter Stange
Frage:
Der Verein hat rund 170 Mitglieder. Sind das alles Landwirtinnen?Klose:
Nein, überhaupt nicht. Wir sind für alle da, die im ländlichen Raum leben.Frage:
Was aber bietet denen dann ein Landfrauenverein?Klose:
Informationen und Veranstaltungen der verschiedensten Art, von Hauswirtschaft bis hin zu Kultur, auch Reisen.Frage:
Also eher eine allgemeine Zielsetzung. Könnten dann auch Männer beitreten?Klose
: Nein, da haben wir eine Spezifik. Es geht schon speziell um Frauen. Wir wollen auch die Stellung der Frau hervorheben.Frage:
Sind Sie dann feministisch?KLose:
Für Querverbindungen sind wir da offen. Ausdrücklich feministisch sind wir nicht.Frage:
Hat die Landfrauen-Bewegung eigentlich eine historische Dimension?Klose:
Das kann man so sagen. Der erste Verein – damals hieß es noch landwirtschaftlicher Hausfrauenverein – wurde 1898 von der Gutsfrau Elisabeth Böhm in Rastenburg/Ostpreußen gegründet.Frage:
Ihr Logo ist die fleißige Biene. Sind Sie selbstironisch?Klose:
Es ist eine scherzhafte Provokation. Die Frau auf dem Lande – aber nicht nur sie – muss ja schon stets emsig und fleißig sein.Der Landfrauenverein Altjührden besteht seit 30 Jahren. Seine vielfältigen Aktivitäten erläutert das Vorstandsmitglied Hildegard Klose.
