GROßENKNETEN - Am See Betesda beim Schaftor in Jerusalem heilte Jesus einen Mann, der seit 38 Jahren gelähmt war, ist bei Johannes 5 nachzulesen. Den Namen „Bethesda“ hat sich auch der neue Diakonieverein gegeben, der jetzt von Mitgliedern der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Großenkneten, Ahlhorn und Huntlosen im Großenkneter Karkenhus ins Leben gerufen wurde.
„Der Verein unterstützt und fördert die Arbeit an persönlich und sozial in Not geratenen Menschen. Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch eine schnelle und unbürokratische finanzielle und materielle Hilfe dieser in Not geratenen Menschen“, heißt in Paragraph 2 der Satzung, die von den 14 anwesenden Gründungsmitgliedern verabschiedet wurde.
Heinz Heinsen hatte die Gründung des Diakonievereins angeschoben, da in Zeiten knapper werdender Mittel die diakonische Arbeit im Kirchenkreis Unterstützung benötigt. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke, heißt es weiter in der Satzung, die in großen Teilen in Anlehnung an die Satzung des bereits existierenden Diakonie-Vereins „Kronenkreuz“ in Cloppenburg entstanden ist.
Heinz Heinsen zeigte sich erfreut über die große Resonanz bei der Gründungsversammlung. Der Verein soll sich nach Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Wildeshausen auch für Mitglieder aus dem gesamten Landkreis öffnen, die die vielfältige Arbeit des Diakonischen Werkes unterstützen möchten.
Zur Vorsitzenden des neuen Diakonievereins wurde die Großenkneterin Elvi Gallus gewählt. Ihr Vertreter ist Heinz Heinsen, ebenfalls aus Großenkneten. Als Schatzmeister gehört Ulrich Schleppegrell vom Diakonischen Werk dem Vorstand an. Beisitzer sind Liesa Tempelmann und Waltraud Eichhorn.
Der Mindestbeitrag wurde auf 15 Euro pro Jahr festgelegt. Der Verein hofft, Spenden einwerben zu können.
