GROßENKNETEN - „Dieses Haus ist Anlaufstelle für ganz viele Menschen, die das Gespräch und Hilfe in ihren Nöten und Leiden suchen“, erklärte Elvi Gallus, Vorsitzende des Diakonievereins Betesda. Der Diakonieverein war Gastgeber des letzten Sonntagsgottesdienstes in diesem Jahr, den die evangelische Kirchengemeinde Großenkneten nicht in ihrem Gotteshaus, sondern in den Ortschaften bei den Vereinen feierte.
„Verein(t) mit Gott“ heißt die Veranstaltungsreihe, die am Sonntag im Haus der Diakonie in Großenkneten ihren vorläufigen Abschluss fand. Im nächsten Jahr soll es aber in einem etwas anderen Rahmen weitergehen.
Im Haus der Diakonie ist seit vielen Jahren das Diakonische Werk des Kirchenkreises zu Hause, und es ist auch Stützpunkt der Diakonie-Sozialstation. Regelmäßig trifft sich hier der Diakonieverein Betesda, der die diakonischen Aufgaben unterstützt, um im Rahmen seiner Möglichkeiten schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten, wenn Menschen in der Gemeinde unverschuldet in Not geraten.
Die historische Diele des Hauses der Diakonie war voll besetzt bei der Gottesdienstfeier am 3. Advent. Zu Beginn stellten Pfadfinder aus Sage das Licht aus Bethlehem auf den Altar, das sie gerade erst mit dem Zug aus Wien nach Oldenburg geholt hatten. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von den Mitgliedern des Diakonievereins: Waltraud Eichhorn, Elvi Gallus, Heinz Heinsen, Ulrich Klann und Liesa Tempelmann lasen unter anderem Gebete und Texte.
Für den musikalischen Rahmen sorgten das Flötenquartett Quadrat und Ilse Marianne Brose am Keyboard.
