Großenkneten - Neues Stück, neues Premierenkonzept und neuer Regisseur: Bei der Großenkneter Theatergruppe „De „Spaaßmaker“ steht die Theatersaison 2017/18 unter besonderen Vorzeichen. Den neuen Dreiakter „Oole Pinsel maalt beter“ aus der Feder von Helmut Schmidt präsentiert sie erstmals im Gasthaus Kempermann in Großenkneten. Am Freitag, 3. November, geschieht es mit einem „Premierenbüfett“, das ab 18.30 Uhr geöffnet ist. Karten gibt es dafür nur im Vorverkauf, der bereits gestartet ist. Regie führt in diesem Jahr – zum ersten Mal – Holger Grotelüschen. Er bringt reichlich Theatererfahrung aus seiner Zeit an der Oldenburger August-Hinrichs-Bühne mit.

Für die Spielerinnen und Spieler der „Spaaßmaker“ ist jetzt bereits der Endspurt angesagt, berichtet Detmar Dirks zum Stand der Proben. Schließlich öffnet sich schon am 3. November zum ersten Mal der Vorhang.

Zum Inhalt des neuen Theaterstücks: Die beiden, recht unterschiedlichen Geschwister Edith (gespielt von Marlies Abel) und Minna (in dieser Rolle Helga Turkowski) wurden nach fast 25 Jahren Ehe von ihren Männern verlassen. Ediths Gatte Karl-Otto (Heiner Reineberg) fühlt sich zu einer jungen Italienerin namens Antonella (Sarina Gohde) hingezogen, Minnas Mann Martin (Jörg Warfelmann) zog nach Indien, um dort als Guru ein neues Leben zu beginnen.

Die beiden Frauen sind – auch aus finanziellen Gründen – in eine kleine, recht bescheidene Mietwohnung gezogen. Die Ersparnisse der beiden gehen zur Neige, die Ehemänner „vergessen“ eine finanzielle Unterstützung. Doch als Minna sich von einem obdachlosen Künstler (gespielt von Olaf Hesselmann) im Kostüm Evas malen lässt und Edith ihren Sohn (Hannes Waschka) auf die Geliebte ihres Ehemanns ansetzt, kommt so einiges in Bewegung.

Denn die Kombination aus leicht verdientem Geld, Eifersucht, nackter Haut und alten Pinseln kann vielleicht neue Verhältnisse schaffen. Dass alles noch ein bisschen komplizierter wird, dafür sorgt die Nachbarin Maria Hoffmann (in dieser Rolle Linda Hibbeler).

Als Maskenbildnerin ist wieder Ilka Gohde zuständig, das „Topusten“ hat wieder Gunda Osterloh-Blümel übernommen.