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Betreuung Provisorium endet erst nach sechs Jahren

GROßENKNETEN - Als im September 2006 die Kinderkrippe des evangelischen Kindergartens Regenbogenland in Großenkneten an den Start ging, wurde sie für zunächst ein Jahr in einem Provisorium untergebracht. Weil im Kindergarten zu der Zeit noch keine Räume zur Verfügung standen, wurde die Krippe, übrigens die erste in der Gemeinde, gegenüber in den angemieteten Räumen der ehemaligen Gaststätte „Pipifax“ eingerichtet. Aus diesem einen Jahr im Provisorium sind am Ende sechs Jahre geworden.

Jetzt bekommt die Krippe ein neues, richtiges Zuhause, aber nicht im Regenbogenland in Großenkneten, sondern in der etwa drei Kilometer entfernten Arche Noah in Sage. Träger des Sager Kindergartens ist ebenfalls die evangelische Kirchengemeinde Großenkneten. Sie hatte den Anstoß gegeben, die Krippe nach Sage zu verlegen, da das Provisorium in Großenkneten nicht mehr länger hinnehmbar sei.

In Sage sind die Anmeldezahlen für die Kindergartenkinder rückläufig. Die frei werdenden Räumlichkeiten in der Arche Noah werden nun nach einem Umbau von der Krippengruppe genutzt.

Der Umzug nach Sage wird am 3. September sein. Start mit den „alten“ Kindern ist am 5. September. Das sind acht Jungen und Mädchen, die bislang schon in Großenkneten die Krippe besuchen und noch nicht in den Kindergarten wechseln. Am Montag, 10. September, kommen dann auch die „Neuen“ dazu.

Die 15-köpfige Sager Krippengruppe werde dann voll belegt sein, so Rosemarie Pfeifer, Kindergartenleiterin in Großenkneten. Ein Kind stehe derzeit auf der Warteliste.

Nicht für alle Großenkneter Eltern war die Entscheidung der politischen und der Kirchengemeinde richtig, die Krippe nach Sage zu verlegen. Drei Eltern zogen laut Pfeifer ihre Anmeldungen zurück, weil sie unter anderem das „fahrtechnische“ Problem nicht lösen konnten.

Rosemarie Pfeifer erinnerte am Montag an die Aufbauarbeit, die nach dem Start der Krippengruppe in Großenkneten geleistet werden musste. Krippenleiterin Ramona Schaa sei es mit ihrem Team gelungen, ein „krippentaugliches Provisorium“ mit viel Atmosphäre durch Improvisationstalent zu schaffen.

„Die Krippe bekommt endlich ein Zuhause“, freut sich Leiterin Ramona Schaa auf den Neuanfang in Sage. Zum Team gehören außerdem Petra Böttcher und Anne Poggensee sowie Diana Kreye als Springerin.

Die Krippe in Großenkneten war (inklusive Früh- und Spätdienst) montags bis freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. In Sage ist die Öffnungszeit der Krippe künftig von 7.30 bis 13 Uhr.

NWZ

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Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
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