Großenkneten - Der Erste Schießmeister des Schützenvereins Großenkneten, Hartmut Schütte, kandidierte während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Schießstand nicht erneut für diesen Posten. Nach 17 Jahre sei nun Schluss, betonte Schütte. Seit 2002 hatte er das Amt bekleidet. Allerdings versprach er auch, dass er seinem Nachfolger mit Rat und Tat zur Seite stehen würde.

Für seine langjährige Vorstandsarbeit bedankte sich der Vorstand mit einem Präsent und Umschlag.

Auf Vorschlag des Vorstandes wurde der bisherige Stellvertreter Christian Rüffer Nachfolger Schüttes. Rüffer hatte das Amt des stellvertretenden Schießmeisters seit 2011 inne. In einstimmiger Abstimmung sprachen die Mitglieder dem Schießmeister ihr Vertrauen aus.

Zur Wahl stand in diesem Jahr außerdem der Posten des 2. Vorsitzenden. Amtsinhaber war bislang Enno Claußen. Er erklärte sich bereit, weiter den stellvertretenden Vorsitz einzunehmen. Auch ihn wählten die Mitglieder einstimmig wieder. Claußen bedankte sich für das Vertrauen und nahm die Wahl an.

Die Mitgliederversammlung war mit 41 Schützinnen und Schützen nur mäßig besucht, wie Vorsitzender Günther Behrens feststellte. Nach seiner Begrüßung forderte er dazu auf, die Tagesordnung um einen Punkt zu erweitern.

Hintergrund war die anstehende Abstimmung über die Teilnahme an den Gesprächen über eine Fusion der Schützenbünde Lethe-Huntestrand und Wildeshausen.

Vor der Abstimmung um eine Gesprächsbeteiligung des Vereins über eine Fusion der beiden Schützenbünde musste die Vorgehensweise von dem Vorsitzenden zuerst erläutert werden. Danach wurde die Beteiligung an den Gesprächen einstimmig genehmigt.

Zuvor hatten Vorsitzender, Schießwart und Kassenwart ihre Jahresberichte vorgetragen. Im Anschluss waren noch Bilder der Schützenfeste 2018 und 2008 zu sehen. Das bildete den geselligen Abschluss der Jahreshauptversammlung.