Elisabethfehn - Es fühlte sich für den Geschäftsführer des Fördervereins „Gemeinschaft der Freunde und Förderer des Moor- und Fehnmuseums Elisabethfehn“, Dr. Gustav Schünemann, und den Vorsitzenden Jürgen Günther am Freitagnachmittag in der Teestube des Museums wie vorgezogene Weihnachten an. Von der Firma „Erden- und Kompostwerk Strenge“ aus Rhauderfehn gab es eine Spende in Höhe von 5000 Euro.

Den Geldsegen überbrachten höchstpersönlich Firmenchef Heinrich Strenge und seine Ehefrau Anne. Anlässlich der 50-Jahr-Feier hatte das Unternehmen auf Geschenke verzichtetet und dafür um eine Spende für das Elisabethfehner Museum gebeten. Dabei sind 4000 Euro zusammengekommen, die die Firma um 1000 Euro aufstockte.

„Uns liegt es am Herzen, dass die Vergangenheit der Moorkultur erhalten und stets präsent bleibt. Besser als im Moor- und Museum Elisabethfehn geht es nicht. Hier bleibt die Moorgeschichte lebendig“, nannte Heinrich Strenge den Hintergrund der Spendenaktion. Die Betreiber hätten in den vergangenen Jahr sehr viel Herzblut in das Projekt am Elisabethfehnkanal gesteckt. Es habe sich stets entwickelt.

„Wir wollten nicht ein Museum unterstützen, das mit großem Kapital geführt wird, sondern wo Leute mit ganzem Herzen am Werk sind. Und das ist im Museum am Kanal in Elisabethfehn so“, sagte Strenge. Über das Geldgeschenk waren Dr. Gustav Schünemann, Jürgen Günther und die Museumsleiterin Antje Hoffmann sehr dankbar. „Ins unserer Arbeit sind wir auf Spenden angewiesen. Jeder Euro ist willkommen“, meinte Günther für den 108 Mitglieder starken Förderverein.

Die Chefin des Museums möchte das Geld unter anderem für ein neues Moorpegelplateau und eine Moorleichenskulptur ausgeben. Derzeit wird das Museum saniert (NWZ  berichtete).