Grüppenbühren - Sie machen ihrem Namen in jeder Session aufs Neue alle Ehre: Wer wenige Wochen vor dem Faschingsumzug bei den Wagenbauern der Spätzünder vorbeischaut, der denkt sich so etwas wie „Naja, kann ja noch werden. . .“. Zumeist lässt sich das Motto zu diesem Zeitpunkt bestenfalls erahnen.

Dass sie ihr närrisches Feuerwerk zwar spät zünden – aber heftig, zeigt der stets spektakuläre und außerordentlich fantasievolle Auftritt der Spätzünder beim Fasching um den Ring: Schon mehrfach räumte die Gruppe vordere Platzierungen bei der Prämierung der besten Fußgruppen mit Mottowagen ab. Als Narren belegten sie Platz eins im vorigen Jahr, als Trolle im Jahr davor.

In diesem Jahr soll es (wieder) „mit Volldampf um den Ring“ gehen: Herzstück des Mottowagens ist eine Lokomotive, die sich aus einer Wolkenkulisse erhebt. Bei den Kostümen, die wie üblich mit viel Liebe zum Detail selbst geschneidert werden, dominieren diesmal Rot und Gold. Auch auf dem Kopf werden die Spätzünder eine Lokomotive tragen. „Man soll das Motto ja auch im Kostüm sehen“, sagt Tina Behrens, die zu den Organisatoren der bunt gemischten Gruppe, die sich nur zum Fasching trifft, gehört.

An diesem Freitag werden die 25 Teilnehmer ihrem Mottowagen den letzten Feinschliff geben und ihn mit der Musikanlage ausrüsten. Und es kann gut sein, dass dann – spätzündertypisch – noch letzte Malerarbeiten erledigt werden, die anschließend mit dem Föhn getrocknet werden.

Karoline Schulz
Karoline Schulz Redaktion Ganderkesee