GRUMMERSORT - Im Zeichen von Bienen und Blüten steht das Sommerfest auf dem Hof Grummersort, zu dem die Besucher am Sonntag, 8. Juli, ab 11 Uhr eingelanden sind. „Das gerade aktuelle Bienensterben hat uns dazu veranlasst, das Fest unter dieses Motto zu stellen“, sagt Margret Zimmermann von der Hofgemeinschaft. „Abgesehen davon wird die Biene in unserer Kulturlandschaft schon seit langem geschwächt und als ,Haustier‘ kaum geschätzt.“
Passend zum Motto des Festes, das mittlerweile schon seit über 20 Jahren veranstaltet wird, wird der Hobby-Imker Robert Lütjens zur Eröffnung um 11 Uhr einen Vortrag über das Thema „Mensch und Bienen – eine Spiegelung“ halten. Lütjens geht darin auf die Bedeutung der Biene für die Landwirtschaft ein.
Wissenswertes über die Hofgemeinschaft und ihre Entstehungsgeschichte liefern den Besuchern die Führungen über den Hof. Außerdem steht die Kunst im Mittelpunkt des Festes. Zum einen tritt um 13 Uhr die „Cadillac-Steelband“, die karibische Musik zum besten gibt, auf. Und der Hofchor singt mit Martin von Maydell Lieder der Romantik. Christoph Keller begleitet sie am Klavier.
Zum anderen bieten die Grummersorter Kindern die Möglichkeit, an einer Malaktion mit der Künstlerin Kornelia Fulczynski aus Neuenhuntorf teilzunehmen. Ab 15 Uhr veranstaltet sie mit den kleinen Künstlern einen Workshop. Die Bilder werden schließlich den ganzen Tag in der Scheune ausgestellt. „Unser Anliegen ist es, zu zeigen, dass Landwirtschaft und Kultur wichtige Bereiche des Lebens sind“, sagt Zimmermann.
Auch der Magen kommt bei dem Fest nicht zu kurz. Selbstverständlich werden fast nur hofeigene Produkte angeboten. Unter anderem werden Pizza, überbackener Camenbert, Kaffee und Kuchen, Gemüse, Getreide, Salate und Würstchen gereicht.
Neben der Malaktion wird vor allem an die Kinder gedacht. Sie erwartet um 16 Uhr ein Puppenspiel des Lapanoptikum-Theaters, Spiele sowie weitere Aktionen wie Filzen, Schmieden, Schminken, Trecker fahren, Töpfern und mehr.
Für Radler gibt es ein besonderes Angebot: Sie erhalten ein Gratisgetränk. Das hat schon in den vergangenen Jahren gefruchtet. „JEdes Jahr kommen mehr Radfahrer“, weiß Margret Zimmermann zu berichten. Sie weiß, dass die Hofgemeinschaft wieder mit vielen Besuchern rechnen kann: „Es werden weit über 1000 Leute kommen.“ Von Organisatorenseite sind daher auch gut 50 Personen im Einsatz. Sie werden bienenfleißig sein müssen.
