München - Der Rechtsstreit um das Testament von Cornelius Gurlitt zieht sich weiter in die Länge. Das Oberlandesgericht (OLG) München will dem Geisteszustand des 2014 gestorbenen Kunstsammlers vor seinem Tod genauer auf den Grund gehen. Wie das Gericht am Dienstagabend mitteilte, sollen Ende September Zeugen gehört werden, die Gurlitt in seinen letzten Wochen und Monaten erlebt haben. Außerdem soll ein Sachverständiger, der zu dem Ergebnis kam, dass Gurlitt beim Verfassen seines letzten Willens im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war, sein Gutachten erläutern.