Es gibt noch viel zu tun auf dem Campingplatz Falkensteinsee – dessen sind sich die neuen Betreiber Rik Geiger und Rieke Meiners durchaus bewusst. Aber die beiden haben ein starkes Team im Rücken, allen voran Anke und Hans Meiners, die Eltern von Rieke Meiners. Für Sonnabendnachmittag hatte das Betreiber-Ehepaar die während der zurückliegenden Insolvenz-Phase verbliebenen rund 100 Dauercamper zu einem Treffen eingeladen, um sich offiziell vorzustellen und über ihre Pläne zu berichten. Derzeit werden der alte Kiosk und die ehemalige Kegelbahn saniert. Hier soll nach den Plänen der neuen Inhaber ein Café mit Biergarten entstehen sowie ein kleiner Supermarkt. Als Pächter wurde ein alter Bekannter gewonnen – Patrick Marg-Frese, der den Kiosk bereits im vorigen Jahr betrieben hatte. Er wolle selbstgemachte Speisen von Fisch über Fleisch bis hin zu Desserts anbieten, erklärte der Schierbroker, dessen Lebensgefährtin Vanessa Waldeck in der Nachbarschaft des Campingplatzes lebt. Ein Koch sei bereits gefunden. Neben den Campern zählten auch Ausflügler zu seiner Zielgruppe. Eröffnet werden soll die Gastronomie nach Geigers Plänen etwa Mitte Mai. Etwa zeitgleich soll auch der Abriss der Brandruine auf dem Gelände beginnen. Die Reaktion der Camper auf die Neuerungen seien durchweg positiv, erzählt Geiger. „Alle sind froh, dass hier endlich wieder etwas passiert.“
So einiges passiert ist in den vergangenen Wochen auch bei Pia Oetken. (ovales Bild). Drei Wochen ist es nun her, dass sie mit ihrer spontan für das Ereignis formierten Band in Delmenhorst als Vorgruppe von Silbermond auf der Bühne stand. In der Zwischenzeit hat die Sängerin zusammen mit Carsten Schulte (Piano), Jan Frerichs (Gitarre) und Alderk Hespos (Percussion) bereits eine CD aufgenommen. Und was da im Studio auf die silberne Scheibe gebrannt wurde, hat die Band am Sonnabend beim Tag der offenen Tür in der Musikschule Strings in Ganderkesee präsentiert. Rappelvoll war es in den Räumen an der Grüppenbührener Straße, als Pia Oetken ihre Titel anstimmte.
Ebenfalls in einen vollen Konzertsaal verwandelte am Sonntagnachmittag der Musikzug Bookholzberg die Aula der Oberschule an der Ellerbäke in Bookholzberg. Rund 200 Zuhörer waren dorthin gekommen, um bei Kaffee und Kuchen den Darbietungen der in bayerische Trachten gehüllten Musiker unter der Leitung von Andreas Hiller zu lauschen – unter ihnen auch Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas, die eigens für das Konzert ihren Besuch beim Ganderkeseer Frühlingsfest unterbrochen hatte. Angesichts der großen Resonanz auf das Frühlingskonzert plane der Musikzug, auch im Herbst oder spätestens in der Vorweihnachtszeit wieder ein Konzert mit volkstümlicher Blasmusik zu veranstalten, berichtete Pressewart Helmut Gründel. Viel Applaus gab es nach mehreren Zugaben nicht nur für die Musiker, sondern auch für die Vereinsdamen um Beate Gründel, die sich gemeinsam um die Cafeteria gekümmert hatten.
Während in Bookholzberg musiziert wurde, wurde in Ganderkesee zeitgleich getagt – beim Sozialverband Deutschland (SoVD), um genauer zu sein. Wichtigster Tagesordnungspunkt der Jahreshauptversammlung war die Neuwahl des Vorstands. An der Führungsspitze gab es keine Veränderungen: Vorsitzender bleibt Gerold Porth, sein Stellvertreter Hermann Drieling, 1. Schatzmeisterin Ursula Rüdemann, 1. Schriftführer Rüdiger Laudien. Ferner wählte die Versammlung unter der Leitung von Bernd Zipper (SoVD-Kreisverband) Günter Niehaus (2. Schatzmeister), Heinz Pranke (2. Schriftführer), Erika Niehaus (Frauenbeauftragte) sowie als Beisitzer Doris Arle, Heinrich Sanders und Karl Stutzke. Aus dem Vorstand verabschiedet wurde unterdessen Ingelore Wittenberg. Für ihre 20-jährige Mitarbeit erhielt sie von Porth zum Dank eine Ehrennadel und das Goldene Ehrenschild. Porth dankte den Anwesenden für ihre rege Beteiligung an den Ausflügen des SoVD-Ortsverbandes. Die Fahrt ins Ammerland am 16. Mai sei beispielsweise schon jetzt komplett ausgebucht.
