Edewecht - Im vergangenen Jahr gab es keinen Weihnachtsmarkt in Edewecht. Das wurde von vielen Bürgerinnen und Bürgern bedauert: Am Sonnabend, 6. Dezember, von 15 bis 22 Uhr und am Sonntag, 7. Dezember, von 15 bis 18 Uhr soll die Traditionsveranstaltung, die bis 2012 beim „Haus der Begegnung“ angeboten wurde, im „neuen Gewand“ am neuen Standort stattfinden. Ein „Weihnachtsdorf“ mit Pagodenzelten und den traditionellen Holzhäuschen, das um eine zentrale Feuerstelle entstehen soll, wird auf dem Edewechter Marktplatz aufgebaut.

Die Planungen, die das Veranstaltungsforum Edewecht koordiniert, laufen auf Hochtouren. „Auch der Weihnachtsmarkt 2014 wird vor allem einer von Edewechtern für Edewechter werden“, sagt Anja Rink, stellvertretende Vorsitzende des Veranstaltungsforums. Wie bei der erfolgreichen Marktpartie im Frühjahr werden Pagodenzelte auch das Weihnachtsdorf zieren. Dort werden zum einen Sitzmöglichkeiten für Besucher geschaffen, zum anderen werden allerlei Kunsthandwerker dort ihre Waren anbieten. „Das Interesse von Kunsthandwerkern war so groß, das wir leider nicht alle berücksichtigen konnten“, sagt Anja Rink. Das vielfältige Angebot reiche von 3-D-Karten bis hin zu selbst gemachten Pralinen und Marmeladen, von gestrickten Hüllen für Wärmflaschen bis zu handgenähten Taschen, Holzarbeiten und viel Weihnachtsdeko.

Was wäre ein Edewechter Weihnachtsmarkt ohne Holzhäuschen? In den Buden würden die örtlichen Vereine allerlei anbieten, so Rink, dazu gehörten kulinarische Köstlichkeiten von heißen Cocktails bis Punsch, Crêpes und Vollkornwaffeln. Beim Aufbau der Holzhäuschen würden – nach Anleitung durch Mitglieder des Trecker Treck Vereins – diesmal die Edewechter Reservistenkameradschaft und der Edewechter Motorradclub „Abominogs“ helfen.

Postiert würden Pagodenzelte und Holzhäuschen um eine große Feuerschale, die in der Mitte des Weihnachtsdorfes entzündet und von der Edewechter Feuerwehr betreut werde.

Neu sei, so Anja Rink, dass es am Sonnabendnachmittag ein Kindermusikprogramm gäbe und am Sonnabendabend zwei Bands bis 22 Uhr für Musik sorgten. Auf der Open-Air-Bühne würden beim Weihnachtsmarkt wieder Chöre aus Kindergärten und Schulen auftreten und ein Trompeter werde vom Rathausdach aus spielen.

Zum Festangebot gehörten ferner ein Kinderkarussell und der Besuch des Weihnachtsmannes am Sonntag. Dann fände im Weihnachtsdorf auch eine Wochenziehung der Weihnachtsaktion des Aktivkreises statt.

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede