Haareneschviertel - Hat Ihre Lieblingslampe vielleicht einen Wackelkontakt? Wissen Sie, was der „Sonnengesang“ von Franz von Assisi aus dem 13. Jahrhundert heute noch für eine Bedeutung hat? Im Botanischen Garten (Philosophenweg) gibt es an diesem Samstag zu diesen Fragen Antworten und Hilfsangebote. Von 15 bis 18.30 Uhr wird dort der 2. Ökumenische Schöpfungstag veranstaltet, eine Initiative der Oldenburger Kirchen in Kooperation mit der NWZ.

Ein fröhliches Fest soll es werden. Das Anliegen ist jedoch ernst, nämlich die Sorge um die Zukunft der Erde. Unsere Schöpfung ist bedroht: Klimawandel, Verschmutzung der Meere, Artensterben sind nur drei Stichworte. 35 Initiativen mit insgesamt 30 Angeboten stellen beim Schöpfungstag Möglichkeiten vor, wie man die Welt vielleicht ein bisschen besser machen kann. Bei freiem Eintritt können die Besucher dann durch den Garten flanieren, sich kennenlernen und sich eventuell vernetzen – damit die Zukunftschancen der Schöpfung steigen.

Auf der Wiese wird ein Markt der Möglichkeiten aufgebaut sein, der sich schwerpunktmäßig an Kinder richtet. Um 18 Uhr beginnt eine interaktive ökumenische Andacht. Mit dem Freiluft-Kino ab 18.30 Uhr endet der bunte Schöpfungstag. Gezeigt wird der Film „Unsere Erde II“ mit atemberaubenden Bildern und großartiger Musik.

In der Zeit dazwischen können die Besucher etwas über insektenfreundliche Gartengestaltung erfahren, sich zwecks Fahrradreparatur oder mit anderen defekten Dingen ans Repair-Café wenden. Oder sich an der Kleiderleine beteiligen:  Ein Kleidungsstück mitbringen, ein anderes mitnehmen.

Susanne Gloger
Susanne Gloger Redaktion Oldenburg