HABBRüGGE - Die Frage hat sich auch nach zehn Jahren nicht geändert: „Auch heute hat mich wieder jemand darauf angesprochen, wie ich die Fähnchen denn ganz oben an die Windmühlenflügel bekomme“, erzählt Uwe Westphal schmunzelnd – genau wie zur Einweihung des Galerieholländers. Und heute wie damals schenkt sich Westphal den Witz mit dem Autokran. Statt dessen lenkt er den Blick der Fragenden auf die Zehn-Meter-Flügel – denn die drehen sich.
Das taten sie am Pfingstmontag reichlich. Zum Mühlentag wehte es gar so viel, dass Westphal die Flügel „ein bisschen aus dem Wind“ nehmen musste, auf das sie nicht ganz so schnell rotierten.
Den Zuschauern gefiel’s. Gern nahmen sie die Gelegenheit wahr, die Jalousieklappflügel auf der Galerie aus der Nähe in Augenschein zu nehmen (mit Sicherheitsabstand), sich das Trauzimmer anzuschauen, in dem in zehn Jahren fast 1000 Ehen geschlossen wurden, oder sich im Garten mit Kaffee und Butterkuchen der Falkenburger Bäckerei Ruge zu stärken, der im mühleneigenen Backhaus fertig gebacken wurde.
„Besonderer Anziehungspunkt“, so Elisabeth Westphal, aber war in diesem Jahr die Ausstellung rund ums Thema Heiraten. So stellte etwa Sandra Wiegand (Ganter-Foto) Hochzeitsbilder aus, und Juwelier Wieting zeigte Hochzeitsringe.
