Wildeshausen - Das Areal rund um die Wildeshauser Alexanderkirche: Das ist zumeist am Sonntagnachmittag ein beschaulicher Ort. An diesem Sonntag war das ganz anders. Da wurde gehämmert und geschminkt, gehüpft und gespritzt, gerätselt und gelacht – und alles mit ganz viel Spaß und Freude. Der Grund für diesen etwas anderen Sonntag an der Herrlichkeit: Das Kreiskinderkulturfest gastierte nach neun Jahren wieder einmal in der Kreisstadt. Rund um das Gotteshaus sorgten rund 30 Gruppen, Vereine und Verbände für ein überaus buntes Programm und verwandelten die Rasenfläche rundherum um die Kirche in eine kleine Zeltstadt mit vielen Aktionen zum Mitmachen und Ausprobieren.

Susanne Hollinden, Vorsitzende des federführenden Kreisjugendringes (KJR), zeigte sich sehr erfreut über die bunte Vielfalt. „Toll“, fand sie die Anzahl der Gruppen, die sich beim Kinderfest präsentierten und den Nachwuchs alles Mögliche boten: Von Spielen bis zum Basteln, von Klettern bis zum Ausprobieren einer Badeinsel, vom Selbermachen eines Wildkräutersalzes bis zum Dosenabschießen per Wasserstrahl.

Besonders stark in diesem Jahr vertreten: der musikalische Sektor. Mit dem Blasorchester Wildeshausen, den Harpstedter Ohrwürmern und dem Konzert des Jugendchors der evangelischen Gemeinde gab es so viel Musik wie lange nicht mehr, berichtete Susanne Hollinden.

Musik war natürlich auch das Thema der Musischen Schule Pi Pa Pohl. Am ihrem Stand bastelten sich die Mädchen und Jungen einen Schellenstab mit Bierdeckeln, einen Regenmacher oder auch Kastagnetten. „Sehr schön ist es hier“, so Pohl über ihren Eindruck von dem Fest, das sie erstmals erlebte.

Den ganzen Nachmittag über war es bei sonnigem Wetter ein Kommen und Gehen auf dem Gelände. Folglich waren die Veranstalter zufrieden mit dem Zulauf. Reihum wird das Fest von den acht Kommunen im Kreis organisiert. 2015 ist es in Dötlingen.