Halen - Ganz schön rund geht es zurzeit auf „Statschoon 6“ in Halen, denn es läuft das neue Stück der Theatergruppe des Musikvereins Halen: „Alarm up Statschoon 6“ von Ulla Kling. Die nächsten Vorführungen sind am 25. und 31. Januar. Dann jeweils um 20 Uhr. Für die Senioren gibt es eine Nachmittagsvorstellung am 26. Januar, 15 Uhr. Alle Aufführungen sind im Jugendheim in Halen. Zum Abschluss der Theatersaison wird am 1. Februar der große Theaterball im Saal Feldhaus gefeiert.

Zum Inhalt des Stücks: Franz und Gerd, zwei nicht nur im Alter unterschiedliche Männer, liegen zusammen in einem Zweibettzimmer im Krankenhaus. Der ältere Franz (Denis Thien) hat sich das Fußgelenk gebrochen, weil er auf einer Bananenschale ausgerutscht ist. Der jüngere Gerd (Manuel Hoppe) hat sich bei der Arbeit Brandwunden im Gesicht zugezogen. Gerd ist ein ruhiger Typ. Er schläft sehr viel und möchte eigentlich seine Ruhe haben. Das kann Franz überhaupt nicht verstehen und meckert deshalb ständig über alles und jeden. Vor allem Schwester Trude (Ina Büssing) bekommt das zu spüren, die er zudem auch immer Schwester „Truthehn“ nennt. Aber auch Pfleger Michael (Björn Getzlaff) bleibt nicht verschont.

Noch mehr bringt ihn allerdings seine Nachbarin Adelheid (Christa Thien) auf die Palme, weil die sich in ihrer vorlauten Art „fürsorglich“ um Franz kümmern möchte. Gerd hingegen wird eher von seiner Ex-Freundin Iris (Lisa-Maria Lübbe) genervt, die ihn mit allen Mitteln zurückgewinnen will. Als sich Franz dann auch noch tot stellt, ist die Stimmung im Krankenzimmer am Kochen. Erst als die Oma von Gerd (Ina Thien) und die Enkelin von Franz (Yvonne Reichert) eingreifen, setzt eine wundersame Heilung ein.