HALSBEK - Am 13. Juni startet in Halsbek ein neues Filialformat der Deutschen Post AG. Die postalische Grundversorgung soll durch dieses Serviceangebot abgedeckt werden.

Von Carsten

Bickschlag

HALSBEK - Es ist schon einige Jahre her, als die Bürgerinnen und Bürger in Halsbek Briefmarken, Pakete oder Umschläge vor Ort kaufen konnten. Dieser Versorgungsengpass hat ab Dienstag, 13. Juni, ein Ende. Anfang nächster Woche wird im Lebensmittelgeschäft von Mathias Siehlmann an der Marienstraße ein so genannter Postpoint eingerichtet.

Dieses Serviceangebot der Deutschen Post AG ist ein neues Filialformat, das derzeit auf unbestimmte Dauer bundesweit getestet wird – so auch in Halsbek. Man habe geschaut, in welchen Ortschaften Bedarf da ist, heißt es in einer Mitteilung der Post. Ein Postpoint solle als zusätzliches Angebot verstanden werden, welches vor allem auf dem Land ein postalisches Grundsortiment bietet.

„Geplant ist zunächst eine Regalwand im Kassenbereich“, sagt Mathias Siehlmann, der im Oktober vergangenen Jahres den Lebensmittelmarkt übernommen hat. Angeboten werden die Annahme von frankierten Brief- und Paketsendungen, Retourenpakete sowie der Verkauf von Briefmarken. Zudem können Postprodukte wie Plusbriefe, Pluspäckchen, DHL-Paketmarken und Packsets erworben werden. „Selbstverständlich wird bei allen Vorgängen das Postgeheimnis gewahrt“, sagt Mathias Siehlmann.

Wenn das neue Angebot gut angenommen wird, denkt der Geschäftsmann schon in größeren Dimensionen als eine einfache Regalfläche: „Zusammen mit einer Lotto-Annahmestelle ist es durchaus vorstellbar, einen eigenen Bereich im Laden abzutrennen.“ Dann sei auch die Einstellung einer zusätzlichen Hilfskraft nicht ausgeschlossen, so Marktleiter Mathias Siehlmann.

Der Halsbeker Bezirksvorsteher Diedrich Diers freut sich sehr über den neuen Postpoint. „Das ist wunderbar. Wir bemühen uns ja schon länger um solch ein Angebot“, sagte Diers. Das sei eine beachtliche Leistung und sehr vorteilhaft für die Ortschaft.