HAMBURG - Fast jeder vierte Mensch in Deutschland mit Interesse an Büchern hat einer Umfrage zufolge schon einmal ein elektronisches Buch genutzt. 14 Prozent der Menschen, die ab und an ein Buch kaufen oder lesen, zahlten 2011 für mindestens ein belletristisches E-Book, heißt es in einer Studie der Universität Hamburg. Weitere neun Prozent nutzten kostenfreie E-Books und Leseproben. Einer der Studienleiter, Professor Michel Clement, glaubt an eine rasante Entwicklung ähnlich wie in den USA. „Wir gehen davon aus, dass E-Books in den kommenden fünf Jahren auch in Deutschland im Weihnachtsgeschäft einen Anteil von 50 Prozent der Buchumsätze ausmachen werden.“ In Deutschland habe das gedruckte Buch eine hohe Bedeutung als Kulturgut – zumindest jetzt noch.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
