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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Musik: Junge Talente treffen auf Altmeister

04.12.2017

Hamburg Es hat tatsächlich ein Jahr gegeben, in dem John Miles bei der „Night of the Proms“ nicht seinen Evergreen „Music (Was My First Love)“ gespielt hat. Daraufhin hagelte es so viele Beschwerden von Fans der Klassik-Crossover-Veranstaltung, dass man ihn wieder ins Programm aufnahm. So geht das jetzt schon seit Mitte der Achtziger. Und es klingt immer noch monströs und toll, wie der britische Musiker das Rockmusik-Epos beim Deutschland-Tourauftakt der diesjährigen „Night of the Proms“ am Freitag, dem ersten von zwei Konzerten, in Hamburg darbietet.

Alles scheint beim Alten, in diesem Jahr weht aber auch ein Hauch von frischem Wind durch die Barclaycard Arena. Das ist schon bei der Ouvertüre aus dem Film „La La Land“ zu bemerken: Hinter dem Klavier sitzt die erst 16 Jahre alte US-Amerikanerin Emily Bear, die bisher jüngste Proms-Künstlerin und die Entdeckung des Abends.

Schon in der ersten Konzerthälfte sorgte die Berliner Reggae-HipHop-Formation Culcha Candela mit „Hamma!“ für Partystimmung beim Publikum. Ex-Spice-Girl Melanie C bot ihre erfolgreichsten Solo-Hits dar. Die Altmeister Roger Hodgson (Ex-Supertramp) und Peter Cetera (Ex-Chicago) brachten ihre Pop-Klassiker auf die Bühne.

Der Trend, dass bei einer großen Show-Produktion irgendetwas fliegen muss, macht auch vor den Proms nicht halt: Diesmal ist es ein Klavier. Spielt Emily Bear es erst noch hoch oben unter der Decke auf einem Würfel, wird sie beim nächsten Song samt Instrument auf einer Plattform durch den Würfel hindurch gezogen und schwebt über den Köpfen des Publikums. Dabei begeistert sie mit Gnarls Barkleys „Crazy“ oder kleidet die Liebesgeschichte zweier Zuschauer in Piano-Improvisationen.

Wie im vergangenen Jahr übernahm die Argentinierin Alexandra Arrieche die Leitung über das Antwerp Philharmonic Orchestras und des Chors Fine Fleur.

Die „Night of the Proms“ tourt durch mehrere Städte: Bremen (am vergangenen Sonntag), dann Hannover (5.12.), Erfurt (6.12.), München (8.–10.12.), Köln (15./16.12.), Oberhausen (17. 12.), Stuttgart (19.12.), Frankfurt (20./ 21.12.), Mannheim (22.12.), Dortmund (23.12.).

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