Wildeshausen - Eine kleine ruhige Siedlung inmitten der beschaulichen Umgebung Wildeshausens. Kaum jemand würde hier eine Metal-Band vermuten – doch der Schein trügt.

„Skulled“ nennen sich die fünf Jungs, alle aus dem Oldenburger Landkreis stammend. „Uns gibt es in dieser Besetzung seit 2012“, sagt Schlagzeuger Tim Dasenbrock. Neben dem 22-Jährigen gehören Sänger Jan Frederik Holscher, Lennart Ebbers, Oliver Ralle und Fabian Heuermann, der für die nächsten beiden Auftritte von Gitarrist Jannis Stoll vertreten wird, zu der Metal-Band.

„Die Musikrichtung, die wir spielen, ist eine Mischung aus Thrash-Metal und Heavy-Metal“, erklärt Jan Frederik. Der Ursprung liege in den 80er Jahren bei Bands wie Metallica. „Aber wir bringen auch andere Elemente aus unterschiedlichen Musikrichtungen ein“, sind sich die Fünf einig. Wichtig sei den Musikern vor allem, dass ihre Songs selbst geschrieben und komponiert sind.

In ihren Liedern geht es hauptsächlich um Krieg, Gesellschaftskritik und Gewalt. „Es wird thematisiert, was uns in den Kopf kommt. Unsere Musik drückt dann brutal aus, was uns beschäftigt“, erklärt Jan Frederik.

„Skulled“ haben bereits auf vielen Bühnen gespielt: Hamburg, Bremen, Delmenhorst und viele mehr. Festivalerfahrung hat das Quintett ebenfalls. „In der Regel spielen wir vor 200 bis 300 Leuten“, erzählt Tim. „Ein Traum ist natürlich, auf so großen Festivals wie Wacken in Schleswig-Holstein zu spielen.“

Dafür arbeiten die Jungs hart. Im August haben sie innerhalb von zwei Wochen ihr erstes Album namens „Chaos Through Order“ aufgenommen. „Das war in einem Studio in Rhauderfehn. Die Zeit über haben wir dort sogar gewohnt“, erzählt Tim. Das Geld für die Produktion der 200 Tonträger kommt aus der Bandkasse. Auf der CD findet man zwölf Lieder der jungen Metaller. „Die Zeit im Studio hat uns allen unfassbar viel Spaß gemacht und wir hoffen, das kommt an“, so der Sänger.

An diesem Donnerstag, 27. November, stellen „Skulled“ ihr erstes Album um 20 Uhr in Danny’s Rockbar in Bremen vor. Der Eintritt ist frei.