HANNOVER - HANNOVER/DPA - Heinrich Prinz von Hannover hat sich besorgt über die Vorbereitungen für die Versteigerung von Antiquitäten aus dem Welfenhaus geäußert. Die mehr als 5000 Kunstgegenstände sollten zunächst nach Amsterdam gebracht werden, um dort katalogisiert zu werden. Dieses Vorgehen erscheine ihm „mehr als befremdlich“, teilte der Bruder von Ernst August Prinz von Hannover mit.
Kunstberater Christoph Graf Douglas, der die Versteigerung zusammen mit dem Auktionshaus Sotheby's organisiert, versicherte, die Gegenstände würden mit größter Sorgfalt behandelt. Initiatoren der Auktion sind die Söhne aus Ernst Augusts erster Ehe, Prinz Ernst August (21) und Prinz Christian (19). Dem 21-Jährigen waren die gesamten deutschen Besitztümer der Welfen übertragen worden. Die internationale Versteigerung im Herbst soll mehr als 12 Millionen Euro bringen.
