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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Ausstellung: Sprengel Museum zeigt „Fake News“

21.02.2018

Hannover Unter dem Titel „Fake News“ präsentiert das Sprengel Museum jetzt in einer Ausstellung als Fälschungen eingestufte Werke aus der eigenen Sammlung. Damit solle sichtbar gemacht werden, was in Museen hinter den Kulissen etwa beim Erstellen von Werkverzeichnissen und bei Provenienzrecherchen geschieht, teilt das Haus in Hannover mit.

Üblicherweise würden derart zweifelhafte Werke in den Depots versteckt. In einer begleitenden Broschüre wird zu jedem Fall der aktuelle Forschungsstand erläutert. Teilweise dauert es Jahrzehnte, die Echtheit einer Arbeit zu überprüfen.

Zu sehen ist unter anderem ein gefälschtes Stillleben von Max Beckmann, das aus dem Jahr 1935 stammen soll. 2005 stellten Experten fest, dass das Aquarell eine Fälschung war, unter anderem wegen der untypischen Beckmann-Signatur. Auch eine fälschlicherweise Alberto Giacometti zugeordnete Skulptur hat das Museum seit 1966 in der Sammlung, die Witwe des Künstlers erhob bereits 1971 Zweifel an der Echtheit.

Der Untertitel der Schau „Original + Fälschung + Kopie + ...“ spielt auf eine legendäre Ausstellung von Sigmar Polke an. Der Popkünstler hatte 1973 im Westfälischen Kunstverein eigene Bilder und selbst hergestellte Fälschungen gegenübergestellt.

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