HANNOVER - HANNOVER/DPA - Der künftige Intendant der Staatsoper Hannover, Michael Klügl, will Historisches aus Niedersachsen als Opernstoff auf die Bühne bringen. „Das ist keine Provinzialisierung, das ist ein Auseinandersetzen mit der geistigen Landschaft Niedersachsens“, sagte Klügl in einem Interview. Denkbar seien neue Projekte über den Massenmörder Fritz Haarmann aus Hannover oder eine Oper, die sich mit dem KZ Bergen-Belsen beschäftigt. Der 50-Jährige ist Generalintendant am Landestheater Linz und wechselt 2006 nach Hannover. Sein Nachfolger in Linz wird Oldenburgs Generalintendant Rainer Mennicken.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
