HANNOVER - HANNOVER/EPD - Mit rund 13 500 Unterschriften haben Beschäftigte der niedersächsischen Diakonie gegen mögliche Lohnkürzungen protestiert. Eine Delegation aus Erzieherinnen, Ärzten, Krankenpfleger und Altenpflegerinnen übergab die Listen am Montag in Hannover dem Arbeitgeberverband der Diakonie in Niedersachsen. Die Löhne für die rund 30 000 Beschäftigten sollten um 10 bis 13 Prozent gesenkt werden, sagte der Sprecher der niedersächsischen Mitarbeitervertretungen, Manfred Freyermuth aus Gifhorn. Der Vorsitzende des Diakonischen Dienstgeberverbandes Niedersachsen, Andreas Seifert, zeigte Verständnis für den Unmut der Arbeitnehmer, wies die Forderungen aber zurück. In den Verhandlungen forderten die Arbeitnehmer eine Lohnsteigerung von 3,8 Prozent.
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