HANNOVER - In Niedersachsen ist die Zahl der Drogenabhängigen gestiegen, die mit der Ersatzdroge Methadon behandelt werden. Anders als in Bremen gibt es bisher jedoch keine Hinweise darauf, dass Süchtige ihre Kinder damit ruhig stellen. „So was ist uns bisher nicht bekanntgeworden, aber wir können auch nicht ausschließen, dass es das gibt“, sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Uwe Köster. In Bremen waren in den Haaren von Kindern, deren Eltern mit Methadon behandelt werden, Drogenrückstände gefunden worden. Nun sollen dort die Auflagen für die Aufnahme in ein Methadon-Programm verschärft werden.
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