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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Musik: Hape Kerkeling lässt sich das Singen nicht verbieten

01.04.2014

Berlin Jetzt singt er auch noch! Diesen Seufzer stößt bei ihm wohl kaum jemand aus, denn seine Fans sind froh, wenn er überhaupt noch in Erscheinung tritt. Die Rede ist von Hape Kerkeling, dem seit Loriot wahrscheinlich konsensfähigsten Komiker der Republik.

Der Moderator und Autor, der im Dezember 50 wird, bringt an diesem Freitag ein nostalgisches Album mit alten Schlagern heraus. Der Titel: „Ich lasse mir das Singen nicht verbieten“.

„Eigentlich wollte ich schon immer Schlagersänger werden“, sagt Kerkeling. Sein Herz schlage nun mal für die Musik. „Auf meinen Live-Tourneen bestand die Hälfte des Programms aus Musik – von Liedern des Eurovision Song Contests über selbst geschriebene Songs bis zu italienischen Schnulzen, deutschen Schlagern oder Parodien auf holländische Liedermacher.“ Und auch in seinen TV-Shows habe er jede Gelegenheit genutzt, um zu singen. „Und dies ist jetzt das erste Album, auf dem ich mich ernsthaft dem Unterhaltungsschlager widme – so ernsthaft eben ein Unterhaltungsschlager-Album sein kann.“

Eine „wirklich beeindruckende Erfahrung“ sei es gewesen, dass das renommierte Deutsche Filmorchester Babelsberg für ihn die Titel eingespielt habe. Und Kerkeling hat noch mehr Gründe, sich wie ein Kind zu freuen. Im Interview verrät er, seit fast 40 Jahren von einem Duett mit Mary Roos geträumt zu haben: „seitdem sie damals mit Kermit gesungen hat in der ,Muppet-Show‘“.

Mit Roos singt Kerkeling das Lied „How Do You Do“. Weitere Duette gibt es mit Showmasterin Michelle Hunziker, Texas-Lightning-Frontfrau Jane Comerford und der Moderatorin Kim Fisher.

Zunächst hofft er, mehr als 300 Stück von der CD zu verkaufen. Das dürfte kein Problem sein, zumal Deutschland im Schlagerboom steckt. Wen er von dessen Königinnen bevorzuge – Helene Fischer oder Andrea Berg – beantwortet Kerkeling diplomatisch. „Ich sage dazu nichts, außer dass natürlich beide Damen Top-Granaten des Schlagers sind.“ Eine Tournee plant er übrigens „noch nicht“.

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