HARKEBRüGGE - Die Musiker trafen den Geschmack des Publikums. Bürgermeister Johannes Budde lobte das Wirken des Vereins.
Von Hans Passmann
HARKEBRÜGGE - Mit einem kräftigen Beifall endete am Sonntag der musikalische Frühschoppen des Musikvereins Harkebrügge im Pfarrheim. Nach einem Jahr der „Pause“ hauten die Musikerinnen und Musiker um Junker Harke wieder so richtig auf die Pauke und verwöhnten die rund 200 Besucher, darunter auch Gäste anderer Musikvereine und Bürgermeister Johannes Budde, mit einem bunten Melodienstrauß.Neben modernen Melodien von Wolfgang Petry und Dieter Thomas Kuhn, gab es auch klassische Musikstücke und eine Vielzahl von Märschen. Den richtigen Takt fanden die Mitglieder des Musikvereins Harkebrügge beim gleichzeitigen Frühschoppen hervorragend. Das konnte auch nicht anders sein, denn bevor die Musikanten zu den Instrumenten griffen, gab es den Original „Harkebrügger Takttropfen“.
„Der gute Besuch zeigt uns, dass die Harkebrügger Bevölkerung hinter uns steht“, sagte Jan Block, Vorsitzender der Harkebrügge Musiker. Insgesamt über zwei Stunden unterhielt der Musikzug seine Zuhörer und stellte sein Können unter Beweis.
Die rund 35 Musiker eröffneten das Konzert unter der Leitung ihres Dirigenten Manfred Saathoff recht feurig. Neben den musikalischen Klängen freuten sich die Zuhörer bei dem Neujahresempfang auch über eine leckere Erbsensuppe. Die wurde den Gästen von den Musikanten und einigen freiwilligen Helfern serviert. Zudem ließen sich die Besucher den „Takttropfen“ schmecken.
Nicht nur die Besucher, auch Bürgermeister Budde war angetan von dem großen Repertoire des Harkebrügger Musikvereins, der im Jahre 1990 aus der Taufe gehoben wurde. „Wir von der Gemeinde sind froh, in Harkebrügge einen Musikverein zu haben. Der Verein trägt zum kulturellen Leben in der Dorfgemeinschaft bei.“ Budde war angetan vom hohen Niveau des Vereins. Das zeuge von einer guten Ausbildung. Nicht nur Budde, sondern auch die Besucher konnten sich beim Neujahrsempfang gleich vom Ausbildungsstand überzeugen. Die Nachwuchsgruppe des Vereins, das sind elf Mädchen und Jungen im Alter von zwölf bis 16 Jahren stellte sich erstmals unter Dirigent Saathoff der Öffentlichkeit vor – und das ganz hervorragend. Die Musikfreunde im Saal waren so begeistert, dass die „Truppe“ ohne zwei Zugaben nicht von der Bühne kam.
Für eine zehnjährige Mitgliedschaft zeichnete Vorsitzender Jan Block den Trompeter Johannes Kurre aus. Als weitere Abwechslung traten Christian Meyer, Daniel Neumann und Nicole Block mit einem kleinem Sketch aus. Mit „Klara und Lisbeth“ strapazierte das Trio die Lachmuskeln der Zuhörer. „Wie viele aktiv auf dem Empfang spielende Musiker wohnen an der Dorfstraße?“, wollte der Verein bei einer weiteren lustigen Einlage vom Publikum wissen. Die richtige Antwort lautete „elf“.
Überaus erstaunt war Vorsitzender Jan Block dann über das Ergebnis. Immerhin 30 Personen hatten die Frage richtig beantwortet. „Damit hatte ich nicht gerechnet“, so der Boss der Harkebrügger Musiker.
