HARKEBRüGGE - Ein eigenes Vereinsheim – danach hatte sich der Musikverein Harkebrügge lange gesehnt. Aus dem Traum ist Realität geworden. Nach einjähriger Bauzeit weihen die Harkebrügge ihr neues Domizil an der Schulstraße 1 am Sonntag, 1. Juni, ein. Untergekommen ist man in der ehemaligen Lehrerwohnung der Grundschule Harkebrügge.
Das Programm zur Eröffnung beginnt um 11.30 Uhr. Gegen 14 Uhr wird der Musikverein Harkebrügge bei einem Marsch durch das Dorf die Instrumente erklingen lassen. Ab 14.30 Uhr ist die Bevölkerung zu Kaffee, Tee und Kuchen bei musikalischer Untermalung eingeladen.
„Wir sind froh, endlich eigene Räumlichkeiten zu haben“, frohlockte der Vorsitzende Jan Block. Bislang war die Pausenhalle der Grundschule das „Zuhause“ der Musikfreunde. Man sei froh, dass die Gemeinde Barßel den Musikanten um Pater Junker Harke die ehemalige Lehrerwohnung zur Nutzung überlassen hat.
„Quasi völlig in Eigenleistungen haben wir das Gebäude vom Dach bis in den Keller saniert“, sagt der Sprecher des Bauausschusses Heinz Neumann. Ein neuer Dachstuhl wurde errichtet und von innen wurde einiges saniert: vom Fußboden, über Heizung bis hin zur Beleuchtung. Dazu kommt eine Teeküche und der Sanitärbereich. Eine ganze Menge Arbeit. „Das wussten wir im Vorfeld“, sagte Block.
Mit dem neuen Vereinsheim blickt der Vorsitzende optimistisch in die Zukunft „Endlich hat das Üben in der nicht gerade gemütlichen Pausenhalle der Grundschule ein Ende. Außerdem können die Musikinstrumente an Ort und Stelle gelagert werden.“
Bei der Sanierung hat man auch auf die Akustik geachtet. In den Wintermonaten lassen dort zusätzlich die Jagdhornbläser des Hegering Barßel die Jagdsignale erklingen. Außerdem kann nun die Nachwuchsarbeit besser gepflegt werden. Die Spielplatzmusik, die musikalische Früherziehung aber auch die Kreismusikschule finden nun besseren Bedingungen vor.
Da die eigenen finanziellen Mittel nicht reichten, war der Verein auf Spenden und Zuschüsse angewiesen. Da bewies die Bevölkerung von Harkebrügge einmal mehr die Dorfgemeinschaft. „Dank der Spenden und Sponsoren konnten wir den Traum verwirklichen. Doch ohne Eigenleistungen wäre nichts gelaufen“, so der Vorsitzende. Damit das neue Vereinsheim auch von draußen einladend wirkt, hat man die Außenanlagen zudem neu gestaltet.
