HARKEBRüGGE - Viele Monate intensiver Probe haben die Schüler und ihre Lehrer für das Stück investiert. Die Mühen der Darsteller und Helfer haben sich gelohnt.

von Hans Passmann

HARKEBRÜGGE - Es ist Punkt 16 Uhr. Anfängliche Mikrofonprobleme konnten erfolgreich behoben werden. Neben der Bühne haben sich bereits der Schulchor und die Orff-Instrumentengruppe positioniert. Die Turnhalle ist gefüllt, zahlreiche Augenpaare warten gespannt auf die Aufführung des Märchen-Singspiels „Die Zauberflöte“.

Seit Wochen und Monaten hatten die Mädchen und Jungen der Grundschule Harkebrügge die Oper von W.A. Mozart vorbereitet und einstudiert. Ein wenig aufgeregt waren die Schüler schon, als die ersten Mozartmelodien erklangen. Einstudiert wurde das Stück von der Musikpädagogin Angelika Adam, Lehrerin Ulrika Langemeyer und der 17-jährigen Gymnasiastin Sara Strübbe.

Schließlich hieß es „Bühne frei“ für Tamino den Prinzen, gespielt von Lea Sassen, der von einer bösen Schlange angegriffen wird. Die erste Szene spielt im Wald: in diesem Kontext ist vor allem auch das Bühnenbild lobend hervorzuheben- die aufwändigen Kulissen werden von den Schülern, Lehrern und Eltern selbst gemalt und gefertigt.

Zur Handlung: Die böse Königin der Nacht (Tatjana Gommer) tritt auf und erzählt Tamino, dass ihre Tochter Pamina (Jeannette Kruse) von dem Priester Sarastro (Lea Salden) entführt worden sei. Sie bittet ihn, Pamina zu befreien; als Dank soll er sie zur Frau bekommen.

Als Reisebegleiter soll Tamino der hofeigene Vogelfänger Papageno (Alina Niehoff), zur Seite stehen. Schließlich überreicht die Königin der Nacht Tamino die Zauberflöte. Die dramatischen Ereignisse überstürzen sich. Es folgt schließlich Taminos und Paminas Hochzeit und die Hochzeitsgemeinschaft tanzt und singt ausgelassen. Damit schließt die Inszenierung. Das Publikum ist begeistert von der fast zweistündigen Aufführung.

„Hut ab! Die Vorstellung war sehr „rund“ und insgesamt eine gelungene Kombination aus Schauspiel, Gesang, Instrumentalem, aus lustigen, modernen Elementen. Auf diese Darbietung kann man stolz sein!