HARMENHAUSEN - Pech hatte die Dorfgemeinschaft Harmenhausen am Sonnabend bei ihrem 13. Sommerfest: Regen und Wind beherrschten die Szenerie. „Heute gibt es leider nur flüssigen Sonnenschein“, bedauerte Klaus Niekamp. Immerhin hätten sich im Festzelt etwa 200 Besucher versammelt, zog gegen Ende die erste Vorsitzende Edeltraud Jüchter Resümee.
Viele davon trotzten der Witterung und verfolgten im Freien den „Trecker-Treck“. Elf Schlepper waren angetreten, um in zwei Gewichtsklassen die jeweils stärksten Gefährte zu küren. Ziel war, den sogenannten Bremsenwagen über eine möglichst weite Strecke zu ziehen – „bis der Trecker vorne hochgeht“, wie Jüchter erklärt. Den Bremsenwagen Marke Eigenbau stellten die „Trecker-Treck- Freunde Grasberg“ zur Verfügung.
Während der Bremsenwagen gezogen wird, verlagert sich ein schweres Gewicht nach vorne. Dadurch sind die Räder entlastet, die vorderen Kufen sinken in den Boden ein. Es wird also immer mehr Kraft benötigt, um das Gefährt zu bewegen. „Falls dies nicht reicht, können wir auch Erdnägel ausfahren“, ergänzt Volker Segelken, „das stoppt jeden Traktor.“
Doch der ärgste Widersacher der furchtlosen Schlepper-Piloten ist diesmal der Regen. Mit jedem Tropfen durchweicht die Strecke weiter und mit jedem Teilnehmer graben sich neue Furchen in den Morast. Das Glättungsteam konnte zwar Unebenheiten ausgleichen, doch gegen die Wassermassen ließ sich nichts machen. Die Mini-Puller kamen erst gar nicht richtig zum Einsatz. In der kleinen Gewichtsklasse (bis 2,3 Tonnen) erkämpften sich Dirk Auffahrt, Erik Haverkamp und Hendrik Ripken Treppchenplätze. Bei den schweren Maschinen (bis 3,3 Tonnen) war dies Jan Claußen, Daniel Schwarting sowie Hergen Meyerholtz vergönnt.
