Neuenburg - Ob Heinz-Erhardt-Abend, plattdeutsche Lesung oder Vortrag – das Harms-Huus in Neuenburg wird sich künftig mehr als bisher für öffentliche Veranstaltungen öffnen. Am Sonntag fand dort der erste Waffelback-Tag statt.
Kaum hatte das Harms-Huus um 13 Uhr seine Tür geöffnet, kamen auch schon die ersten Gäste, um sich an frisch gebackenen Waffeln mit Sahne und Kirschen zu laben. Den ganzen Nachmittag hatten die Waffelbäckerinnen in der Küche viel zu tun, um die Nachfrage zu befriedigen. Bernhard Langerenken, Geschäftsführer des Heimatvereins Neuenburg, freut sich über die große Resonanz beim ersten Waffelbacktag in dem historischen Gebäude.
Die offizielle Einweihung des Harms-Huus’, das von tatkräftigen Neuenburgern saniert worden war, erfolgte im Oktober 2011. Seither fanden dort interne Veranstaltungen des Heimatvereins statt, in der Winterzeit zusätzlich Spieleabende jeden zweiten Mittwoch im Monat. Zudem bietet die Kreisvolkshochschule Yoga im Obergeschoss und auch zum Erntefest und zum Wiehnachtsmarkt war das Haus geöffnet.
Jetzt soll die Kultur in das historische Haus mitten im Ort einziehen. „Wir wollen das Haus stärker mit Leben füllen“, sagt Bernhard Langerenken. Mit dem Heinz-Erhardt-Abend am 24. und 25. Januar findet die erste öffentliche Kulturveranstaltung im Harms-Huus statt. Beide Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Für diese Veranstaltungen muss der Heimatverein noch einmal investieren und Stühle kaufen. Etwa 100 Personen finden Platz im Harms-Huus.
Die Plätze dürften auch knapp werden bei der zweiten Kulturveranstaltung: Am 6. März liest Gerd Spiekermann, bekannt aus dem Rundfunk, plattdeutsche Geschichten.
Auch Vortragsveranstaltungen sind geplant. So wird es demnächst einen Infoabend zum Thema „Patientenverfügung“ im Harms-Huus geben.
