HARPSTEDT - HARPSTEDT/JKU - Gut acht Jahre ist es jetzt her, dass die „Feierabend-Musikanten Harpstedt und umzu“ gegründet wurden. Um den damaligen Leiter und Gründer Dorotheus Plasger versammelten sich etwa 15 Akkordeonspieler, die zum Teil bereits seit Jahren nicht mehr gespielt hatten. Ihr Ziel war es, gemeinsam zu musizieren und die Kenntnisse im Akkordeonspiel aufzufrischen. In den ersten zwei Jahren beschränkte man sich darauf, gemeinsam Stücke einzustudieren und miteinander zu musizieren.
Nachdem Karsten Knolle die musikalische Leitung übernommen hatte, fand der erste öffentliche Auftritt der Feierabendmusikanten am 28. August 1999 auf dem Sommerfest des Hildegard-Stifts in Groß Ippener statt.
Weiterhin wurde fleißig geprobt. Im Jahr 2000 ging man dazu über, die Proben wöchentlich abzuhalten, da die Anforderungen durch Auftritte und Konzerte den 14-tägigen Rhythmus nicht mehr zuließen.
Heute ist das Orchester ein fester Bestandteil des Harpstedter Kulturlebens. Der Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Feierabend-Musikanten bildet ihr Herbstkonzert im Oktober jeden Jahres. Zu diesem Konzert laden die Feierabend-Musikanten befreundete Harpstedter Gruppen ein, um den etwa 400 Zuhörern einen bunten Melodienstrauß zu überreichen.
In Zusammenarbeit mit dem Gemischtem Chor Harpstedt wurde eine von Steffen Akkermann komponierte Vertonung des alten Harpstedter Heimatspiels „Us is de Hassel“ einstudiert und zusammen mit einem Konzert zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2003 auf Tonträger gebracht.
Die Feierabend-Musikanten bestehen aus 20 aktiven Mitgliedern im Alter von 30 bis 70 Jahren, die sich jeweils dienstags um 18.30 Uhr im neuen Musikraum auf dem Dreiangel bei Harpstedt zu einer gemeinsamen Probe einfinden.
Das Repertoire umfasst zurzeit mehr als 100 Musikstücke aller Musikrichtungen von klassischer Musik bis Pop. In diesem Jahr planen die Feierabend-Musikanten neben dem großen Herbstkonzert verschiedene Auftritte. So ist am 17. Juni ein Konzert mit dem Titel „Strauss & Co.“ im Restaurant „Stadtgespräch“ in Harpstedt geplant.
