HARPSTEDT - Kinder helfen Kindern: Schüler machen eifrig mit bei der Lichtillumination zugunsten der „Kinderhilfe Bam“.
Von Astrid Kretzer
HARPSTEDT - Ein überwältigendes Lichterspektakel fürs Publikum – und zugleich eine Aktion, die Licht und Freude ins Leben Notleidender bringt: Das versprechen sich die Initiatoren der „Harpstedter Lichtillumination“ vom 23. bis 25. März am historischen Amtshof, eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten der „Kinderhilfe Bam“. Kunstvolle Beleuchtung soll an allen drei Veranstaltungstagen von 19 bis 22 Uhr die Kulisse bilden für Darbietungen aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater. Mit dem Erlös aus der Veranstaltung sollen die Anstrengungen der Bam-Hilfe um den Bau eines Waisenhauses im erdbebenzerstörten Bam im Iran unterstützt werden.Ihren Beitrag für die gute Sache wollen insbesondere auch Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Harpstedt leisten. So koordiniert die Schülerradio-AG das gesamte Sonnabend-Programm, an dem neben einigen Gästen auch Schülerband, Tanz-AG und Schulgartengruppe mitwirken. Unterhaltsame Unterstützung „von außen“ bekommen die Jugendlichen durch „Döntjes“- Erzähler Kurt Müller, durch die Trommelgruppe um Komi Amefiohoun, die Wildeshauser Musikgruppe „Faszination Akkordeon“ und voraussichtlich eine iranische Band. Zudem erwarten die Moderatoren des Schülerradios Interviewpartner, so Artur Ottawa von der „Kinderhilfe Bam“, der über die Lage in Bam nach dem Erdbeben und das Hilfsprojekt berichtet.
„Was wir erreichen wollen, ist Sensibilisierung für die Not und dafür, wie gut es uns hier geht“, betont Lehrer Adalbert Kirchhoff, der die Schulradio-AG betreut. Die Schüler seien „sehr, sehr interessiert“ am Thema gewesen und hätten sich intensiv eingearbeitet – insbesondere nach einem Besuch Ottawas im Unterricht. Große Anerkennung findet das Engagement der Schüler auch bei Schulleiter Wolfgang Bleyer: Sie hätten „viel Arbeit und Zeit“ nach Schulschluss investiert und opferten für die Illumination sogar einen Ferientag. Bleyer ist sicher: „Die Schüler machen das aus Überzeugung.“
