HARPSTEDT - HARPSTEDT/MAB - Zehn Jahre nach Gründung der „Feierabendmusikanten Harpstedt und umzu“ hat die bisherige Vorsitzende und Mitbegründerin Helga Nehlig ihr Amt auf eigenen Wunsch in jüngere Hände gelegt. Als Nachfolgerin wurde am Dienstagabend auf dem Hof Knolle die bisherige 2. Vorsitzende Silke Brending gewählt. „Du hast so viel für uns getan, und wir haben dich Zeit, Muße und manchmal auch ein bisschen Nerven gekostet“, dankte Brending ihrer Vorgängerin.

Zur neuen 2. Vorsitzenden wurde Karin Stuckenschmidt gewählt. Im Amt bestätigt wurden der musikalische Leiter Karsten Knolle und Schriftführerin Erda Stamann.

Knolle wies noch einmal darauf hin, dass das Jahr 2007 ein besonderes für die Feierabendmusikanten ist, da das Akkordeonorchester das zehnjährige Bestehen mit vier „Jubiläumskonzerten“ feiert (die NWZ berichtete). „Man sollte mit dem Feiern nicht erst warten, bis man 100 wird; das erleben viele Vereine in unserer schnelllebigen Zeit gar nicht“, erklärte der musikalische Leiter die Geburtstagsauftritte.

Als Höhepunkte der vergangenen zehn Jahre nannte Knolle etwa das erste große Herbstkonzert: Als er das 1999 vorschlug, hätten ihn Vorstandskollegen für „größenwahnsinnig“ gehalten. Doch mittlerweile sei dieses Konzert mit den vielen Gastgruppen in Harpstedt etabliert. Auch das erste Strauß-Konzert habe kritische Stimmen hervorgerufen: „Was du vor hast, kann man nicht auf dem Akkordeon spielen“, habe es damals geheißen. Aber es habe sich gezeigt: „Strauß und Akkordeon beißen sich nicht.“ In dem Zusammenhang musste Knolle leider mitteilen, dass es wohl nicht gelinge, die CD „Strauß & Co.“ rechtzeitig bis zum gleichnamigen Konzert am 24. März fertigzustellen.

Für zehnjährige Treue zu den Feierabendmusikanten bekamen elf Mitglieder eine Urkunde: Manfred Wittich, Erda Stamann, Helmut Schnepel, Angela Sadowski, Irmgard Neuhaus, Helga Nehlig, Karl-Heinz Meyerdiercks, Christine Lorenz, Konrad Knolle, Henning Gaumann und Silke Brending. Nachgereicht werden Urkunden an Ute Hespe-Meyer, Waltraud Hanke und Fred Bädeker.