HARPSTEDT - „Ich will Meer . . . ich will mehr!" – treffender hätte das Sommerfest der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Harpstedt am Sonntag wohl kaum überschrieben werden können. Zwar sind die langen Ferien bereits wieder vorbei, aber der Wunsch nach Sonne, Wind, Wasser und mehr Meer ist immer noch oder schon wieder vorhanden. Da war es kein Wunder, dass sich Familien und Besucherinnen und Besucher aller Generationen rund um die Christuskirche Harpstedt tummelten und bei Kurzweil und Hochsommer-Temperaturen gemeinsam einen harmonischen Tag verlebten.

Für die Jüngsten standen zehn Spiel-Stationen bereit, an denen im Sand nach Schätzen gesucht, aber auch geangelt, gebastelt und gemalt werden konnte. Fische erhielten Glitzerschuppen und das Brotbacken und die Schminkecke warteten ebenso. Außerdem lud der Künstler Hans Kampa („hansARTig“) aus Holzhausen die Kinder ein, aus Ytong-Steinplatten Meerestiere zu modellieren. Organisiert hatte Pastorin Carola Holtin zusammen mit Konfirmanden und Mitarbeiterinnen sowie ehemaligen Leiterinnen der Mutter-Kind-Gruppen das bunte Spiel-Programm.

Ein weiterer Höhepunkt war am Nachmittag der Auftritt des Kinderchors der Kirchengemeinde. Unter der Leitung von Daniela Predescu standen Lieder aus dem Musical „Arielle, die Meerjungfrau“ auf dem Programm. Annika Glück hatte dazu die Choreographie ausgearbeitet.

Wie im Vorjahr auch fand in der Christuskirche ein Tauferinnerungsgottesdienst für Kinder statt, die vor fünf oder zehn Jahren getauft worden waren. In diesem Rahmen führten 20 Mädchen und Jungen aus Dünsen das Theaterstück „Die Geschichte vom Seesternchen" auf. Ina Krasnikow und Norbert Radloff hatten das Stück verfasst und zusammen mit Claudia Wessel, Meike Brümmer und Sandra Melloh einstudiert.

Kaffee, Waffeln und kalte Getränke rundeten den Nachmittag rund um das Harpstedter Gotteshaus ab.

Der Reinerlös des Sommerfestes soll der Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde Harpstedt direkt zugute kommen.