HARPSTEDT - Doppelte Ehr’ im Vorjahr für eine Harpstedterin: Margret Bädeker gelang bei der beliebten Veranstaltung „Harpstedter Keks“ der Erfolg, sowohl den begehrten Wanderpokal für das beste Adventsbackwerk zu erringen als auch den damals erstmals vergebenen Preis „Die Hand“ für besonderes ehrenamtliches Engagement. Ein solches „Double“ einer Frau wird es bei der diesjährigen Neuauflage des „Harpstedter Keks“ am Sonnabend, 24. November, nicht geben: Zum inzwischen siebten Backwettstreit nämlich treten erstmals nur Männer – bisher zehn an der Zahl – an und binden ihre Backschürzen um. Bewertet wird ihre Backkunst von einer ausschließlich weiblich besetzten Jury. Den Rahmen für die Preisvergabe bilden weihnachtliche Texte, gelesen und humorvoll dargeboten von Jens Fröhlke. Beginn des literarisch-kulinarischen Abends ist um 20 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr) im „Marktkieker“.

Die Backtalente wetteifern um einen Wanderpokal in Form eines Zimtsterns aus Sandstein und Marmor, geschaffen von Steinmetz Ulrich Grützner. Als weitere Preise winken wieder Buch-, Wein- und Geschenkgutscheine. Wer sie heimtragen darf, entscheiden die Jurorinnen Alexandra Holze, Katrin Sandstedt, Dörte Saathoff, Eike Huschenbeth, Nina Fronzek und Tanja Koutianidis.

Mit Spannung erwartet werden dürfte auch die Entscheidung über den diesjährigen Preisträger der „Hand“, die wieder an eine Person gehen soll, die sich ehrenamtlich ums Wohlergehen von Mitbürgern in der Gemeinde verdient gemacht hat. Vorjahrespreisträgerin Margret Bädeker reicht die vom Harpstedter Holzbildhauer Hans Kampa geschnitzte Wandertrophäe aus Olivenholz erstmals weiter. Um den Ehrenamts-Preis wie im Vorjahr mit einem Preisgeld oder Gutscheinen dotieren zu können, sind Spenden von Bürgern und Geschäftsleuten willkommen. Sie können sich noch bis Sonnabend, 24. November (vormittags), in der Buchhandlung „Bökers“ melden.

In der Pause zwischen den Keks-Knabbereien serviert Jens Fröhlke einige literarische Leckerbissen: Er will einen „Strauß weihnachtlicher Geschichten um Lebenslügen und Betrügereien“ mitbringen – eine etwas andere adventliche Lesung unterm Titel „Weihnachtlich allemal, jubilierend weniger“. Die Zuhörer können sich freuen auf Geschichten etwa von Robert Gernhardt, David Sedaris, Stefano Benni und Bernd Eilert.