HARPSTEDT - „Dieser Gottesdienst möchte Sie in Feld und Wald entführen“, sagte Pastor Werner Richter bei der Begrüßung zur Hubertusmesse am Sonnabend in der Christuskirche. Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen des Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger. Die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings hatte anlässlich des 40-jährigen Bestehens den Gottesdienst geplant und musikalisch begleitet.

Die Mitglieder der Bläsergruppe hatten die Christuskirche liebevoll geschmückt und versetzten alle Zuhörer in eine jagdherbstliche Atmosphäre. Die Gottesdienstbesucher wurden bereits auf den Weg in die Kirche mit Bläserklängen und Fackelschein empfangen. Viel Arbeit ist in die Vorbereitung der musikalischen Darbietung geflossen, um einen festlichen Jägergottesdienst zu gestalten. „Uns ist diese Schnapsidee gekommen, einmal die Hubertusmesse musikalisch mit Parforcehörnern zu gestalten“, sagte Urte Kolweyh. Aus diesem Grund probte die Bläsergruppe seit einem Jahr unter ihrer musikalischen Leitung die Stücke für die Messe ein.

Die musikalische Herausforderung meisterte die Parforcebläsergruppe mit Bravour. Den zentralen Teil nahmen Stücke von Reinhold Stief ein. Die achtköpfige Parforcehorngruppe untermalte den Gottesdienst mit den Liedern „Sanctus und hymnus an St. Hubertus“, „Kyrie“, „Gloria“ und „Ehre sei Gott in der Höhe“. „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Auftritt“, sagte Urte Kolweyh. Auch Hegeringleiter Rudolf Alfken war von dem ersten öffentlichen Auftritt sichtlich begeistert: „Das war wirklich ein super Auftritt. Die Gruppe hat sich wirklich schwere Stücke ausgesucht.“ Die Zuhörer dankten es mit viel Applaus.

„Diese Art von Gottesdienst hat eine große Anziehungskraft“, zeigte sich Pastor Werner Richter nach der Hubertusmesse überaus zufrieden.