HARPSTEDT - „Das ist ein Highlight für unser kulturelles Leben“, freute sich stellvertretender Flecken-Bürgermeister Horst Hackfeld, als er am Sonntag die Ausstellung „Harpstedter Blickwinkel 2011“ im Restaurant „Zur Wasserburg“ eröffnete. Erneut hat die Familie Grohe ihr Domizil zur Verfügung gestellt, um möglichst viele Zuschauer in den Genuss der Fotos kommen zu lassen. „Das ist keinesfalls selbstverständlich“, betonte Hackfeld weiter.

„Insgesamt 69 Einsendungen haben wir erhalten“, berichtete Michael Grohe von der „Wasserburg“. „62 konnten wir aufhängen, weil sie den Vorgaben entsprachen.“ In der Jury sind Anja Prade („Fotogen“), Stefan Wachholder (Aktive Werbegemeinschaft), Otto Böger (Verkehrs- und Verschönerungsverein) und Götz Rohde (Kunst- und Kulturverein KUK) vertreten. Die zwölf Gewinner, deren Motive im Wandkalender 2012 veröffentlicht werden sollen, stehen bereits fest. Im vergangenen Jahr fand die Auflage von 500 Stück reißenden Absatz, erinnert sich Grohe. Auch in diesem Jahr erhoffen sich die Organisatoren eine ähnliche Resonanz.

Die Sieger des Foto-Wettbewerbs werden am kommenden Sonnabend, 10. September, 13 Uhr, in der „Wasserburg“ geehrt. Als zusätzlichen Anreiz prämieren die Veranstalter die zehn besten Bilder wieder mit Geld- und Sachpreisen im Wert von 750 Euro. Für Musik soll an diesem Tag das „Duo Acoustica“ mit Olga Krzefski (Klavier) und Sergej Fuhr (Querflöte), beide Dozenten der Musikschule „Strings“, sorgen. Es war ursprünglich schon am Sonntag erwartet worden.

Zu den Motiven gehören ein Stillleben in der Windmühle und ein Mädchen im Kornfeld. Technisch interessant ist auch eine Foto-Collage, die sich aus der Ferne betrachtet als Amtshof entpuppt. Unter den Gästen der Vernissage am Sonntag war übrigens auch der Künstler Hans-Joachim Kampa („hans­ARTig“), der als Ideengeber des Wettbewerbs „Harpstedter Blickwinkel“ gilt.

Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent