HARPSTEDT - Vier Gattungen der Kunst, vier unterschiedliche Akteure, vier unterschiedliche Veranstaltungsorte: Die Palette, mit der der Verein Kunst und Kultur (KuK) Harpstedt das Kulturprogramm im ersten Quartal des neuen Jahres gestaltet, könnte bunter kaum sein: Bildende Kunst, darstellende Kunst, Musik und Literatur.

Los geht es am Donnerstag, 22. Januar, mit einem Vortrag „Über die Bedeutung von Kunst“. Der Bildhauer und Maler Hans-Joachim Kampa (hansARTig) nimmt mit auf philosophischen Streifzug in die bildenden Künste und streift dabei künstlerische Ausdrucksformen wie eine aufgeschlitzte Leinwand oder eine Fettecke im Museum – und die Frage: Was will der Künstler damit sagen? Beginn ist um 20 Uhr bei „Photogen“ in Harpstedt, Lange Str. 24.

Schmeichelnde Klänge aus Kehle und Gitarrensaiten erwarten Musikfreunde am Dienstag, 23. Februar, 20.30 Uhr, bei einem Konzert in der Reihe „Gitarre total“: Die Sängerin, Songwriterin und Gitarristin Christina Lux kommt ins Alte Pfarrhaus. Ihre Musik zeichnet sich aus durch eine eigenständige Mischung aus Folk, Soul und Jazzelementen; ihre Texte greifen auch unbequeme Themen auf. „Sie erzählt von gestrandeten Seelen, von Scheinheiligkeit, der ewigen Veränderung und der Kunst, damit seinen Frieden zu machen“, so KuK.

Ebenfalls im Februar – am Sonnabend, 27. – geht „Die Nachtwächterin“ in der Harpstedter Grundschule um. Das gleichnamige Kinder-Stück des Theaters „Pina Luftikus“, das erstmals im Flecken gastiert, wendet sich an Fünf- bis Elfjährige. Schauspielerin Petra Jaeschke schlüpft in die Rolle einer Nachtwächterin, die eingestellt wird, als Bürgermeister Willibald beginnt, Gespenster zu sehen... Besonderheit des Stücks: Es ist in Reimform verfasst. „Das kommt bei Kindern unglaublich gut an und weckt Aufmerksamkeit“, ist die stellvertretende KuK-Vorsitzende Christina Lambertz sicher. Der Vorhang zum Schauspiel-Solo hebt sich um 15 Uhr.

Kurzfristig zusätzlich ins Programm genommen hat KuK eine Neuauflage der Lesung „Wie ich einmal in Harpstedt den Teufel traf“, die im November ein ausverkauftes Haus beschert hatte. Jens Fröhlke liest darin aus einer eigenen Gruselgeschichte mit Lokalkolorit und singt Lieder zu Texten u.a. von Ludwig Hirsch oder Udo Lindenberg; an der Gitarre begleitet wird er dabei von Lutz Sanner. Termin der „teuflischen“ Lesung: Sonnabend, 13. März, 20 Uhr, im „Kleinen Weinladen“.

Karten gibt es im Vorverkauf im Kleinen Weinladen in Harpstedt und bei Bökers am Markt in Wildeshausen.