Harpstedt - In Harpstedt war Chuck Plaisance am jüngsten Konzertabend im „Liberty’s“ ganz einfach „nur“ Sänger. Gemeinsam mit „Chuck Plaisance & Band“, bestehend aus Regina Mudrich an der Violine, Martin Zemke am Bass und Martin Olding an der Gitarre, tourt er durch den Nordwesten – und machte dabei halt in der Harpstedter Gaststätte.

Und auch, wenn er im „Liberty’s“ nur einfach Sänger war: In Sachen Musik kann Plaisance auf eine lange Karriere zurückblicken. Im Alter von 13 Jahren war für ihn New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana der Mittelpunkt und das Sprungbrett in die Welt der Bühnenbretter. Als Sänger von Formationen wie Halifax, Impulse und Voyager war er gebucht. Aber auch als Soundingenieur, der Referenzen hat, die andere nur mit der Zunge schnalzen lassen, war und ist er begehrt. Er managte das Synclair Studio von Chris Curell für die Michael Jackson Band, aber auch für Pop-Größen wie Gary Wright (Dream Weaver), Alice Cooper und die französische Rocklegende Johnny Holiday.

In Harpstedt präsentierte er sich ganz als Sänger auf der Bühne: alles bestens verpackt in seinen eigenen Sound, der an Differenziertheit, Dynamik und Aussagekraft seinesgleichen sucht – nämlich Rock und New-Orleans-Blues mit der Wucht eines Hurricanes. Da fehlte auch nicht Led Zeppelins „Stairway to heaven“.

Wenn Plaisance nicht gerade in Deutschland singt, hat er Auftritte in Holland, Spanien, Belgien und in den USA. In der Vergangenheit war er zudem mehrmals auf der Frankfurter Musikmesse vertreten.