HARPSTEDT - „Die Zuhörer waren begeistert und forderten eine Zugabe“, sagte Pastor Gunnar Schulz-Achelis nach dem Konzert. Das Instrumental-Ensemble „Les Enchantants“ gab am Sonntag in der Harpstedter Christuskirche ein Barockkonzert. Etwa 100 Gäste, die meisten mit einem Glas Rotwein in der Hand, genossen die erstklassige Musikdarbietung.

Unter der Leitung von Ensemble-Chef Klaus Westermann, dessen Vater aus dem Flecken Harpstedt stammt, spielte die Gruppe die Suite Nummer 4, d-Moll aus der „Composition de Musique" von Johann Sigismund Kusser (1660 bis 1727), das Quartett e-Moll für Violine, Travers-Flöte, Violoncello und Basso Continuo von Georg Philipp Telemann (1681 bis 1767) und die Solosuite D-Dur für Laute von Robert de Vesée (ca. 1650 bis 1732).

Festlicher Abschluss war das berühmte vierte Brandenburgische Konzert in G-Dur für Violine, zwei Blockflöten, Streicher und Basso Continuo von Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750). Die Zuhörer bedankten sich mit lang anhaltendem Beifall für die bezaubernden Klänge des Ensembles.