HARPSTEDT - „1459 Euro und 33 Cent sind durch das Konzert zusammen gekommen. 90 Euro stammen vom Wein- und Getränkestand“, freute sich Organisatorin Beate Schenk, die am Mittwoch den Erlös des Benefizkonzertes vom vergangenem Wochenende präsentierte.
Rund 130 Menschen hatten sich am Sonnabend, 2. April, in der Christuskirche in Harpstedt versammelt, um den Klängen des Ensembles „Hosoo & Transmongolia“ zu lauschen, das in Harpstedt lebt. Die insgesamt rund 1550 eingenommenen Euro müssen jetzt nur noch auf den Weg nach Japan gebracht werden. Denn der Erlös soll vor allem Waisenkindern und Senioren der Stadt Kamaishi zu Gute kommen, die von der Tsunami-Welle im März betroffen wurden.
Wolfgang Haas, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Bremen wird am 13. April nach Tokyo fliegen und die Spende persönlich Elisabeth Hübler-Umemoto (Pfarrerin der Kreuzkirche in Tokyo) überbringen. Hübler-Umemoto wird die Spende dann an den Vorsitzenden des Sonderausschusses für die Erdbebenhilfe im Kyodan-Kirchenkreis Nord-Tokyo, Pfarrer Haruo Ota weiterleiten, der im betroffenen Gebiet Kamaishi Hilfe leisten möchte „Pfarrer Haruo Ota war bis vor kurzem noch in der Chiyoda-Kykoai -Kyodan-Kirche in Tokyo-Mitte tätig. Frau Hübler-Umemoto hat ihn zurück nach Kamaishi geschickt, um dort seine ehemalige Gemeinde zu betreuen. Seit dem 3. März ist er jetzt da. Die Menschen dort vertrauen ihm, weil sie ihn schon kennen“, erklärte Schenk. Weitere Spenden aus der Aktion „Harpstedt hilft Japan“ sollen ebenfalls nach Japan gehen. Wer noch spenden möchte, kann Spendenbescheinigungen bei der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Harpstedt I Kirchenstraße 2, bekommen.
