HASBRUCH - So viele Menschen haben im Hasbruch noch nie zeitgleich geschunkelt: Alfred Stalling, neuer Leiter des MGV Singkreis Langenberg, brachte beim Hasbruchsingen am Sonntag sämtliche Anwesende aber nicht nur zum Schunkeln, sondern auch zum Singen. Da war der Regen, der zu Konzertbeginn noch geherrscht hatte, vergessen.
Dass das Quodlibet bestehend aus Es tönen die Lieder, Kuckuck rufts aus dem Wald und Himmel und Erde mit Publikumsbeteiligung auf Anhieb in beinahe aufführungsreifer Qualität erklang, war sicher dem Umstand geschuldet, dass unter den gut 100 Anwesenden, die trotz Regens gekommen waren, viele Aktive des Hasbruchsingens und damit geübte Chorsänger waren. Dennoch: Alle hatten sichtlich Spaß am gemeinsamen Musizieren.
Die 32. Auflage des Hasbruchsingens bot gleich für mehrere Aktive Grund zum Feiern: Wie Revierförster Jens Meier in seiner Begrüßung berichtete, waren der MGV Liedertafel Berne zum 15. Mal, der Gemischte Chor Falkenburg und der Singkreis Langenberg bereits zum 30. Mal dabei. Gestaltet wurde das Programm außerdem von den Jagdhornbläsern Ganderkesee-Hude, dem Landfrauenchor Ganderkesee und dem MGV Hude; Klaus Bergschmidt moderierte. Einen Fahrdienst hatten das DRK Hude sowie die Feuerwehren Hude und Falkenburg eingerichtet. Letztere hatte auch für Kuchen und Getränke gesorgt.
Das nächste Hasbruchsingen können sich Freunde der Veranstaltung schon vormerken: Am 26. Mai 2013 werde die Veranstaltung größer begangen als üblich, kündigte Meier an. Dann wird es 150 Jahre her sein, dass sich die ersten Chöre im Hasbruch zum Singen trafen.
@ Mehr Bilder unter
