HASBRUCH - Das Singen im Hasbruch hat Tradition: Vor rund anderthalb Jahrhunderten begannen Chöre und Liedertafeln aus Bremen und Oldenburg damit, zu Fuß das Waldstück zwischen Ganderkesee und Hude anzusteuern, um dort gemeinsam zu singen. Und zu Fuß ging es auch wieder zurück.

Nach einer längeren Pause wurde diese Tradition 1980 wiederbelebt. Und deshalb findet das stets am Wochenende nach Pfingsten organisierte Treffen am 3. Juni nun schon zum 32. Mal statt. Beginn ist um 15 Uhr an der historischen Jagdhütte. Neben den Jagdhornbläsern Ganderkesee-Hude sind in diesem Jahr der Gemischte Chor Falkenburg, die Liedertafel Berne, der Landfrauenchor Ganderkesee, der MGV Hude und der Singkreis Langenberg mit dabei. Das Programm ist bunt gemischt: „Tiritomba“ wird zu hören sein, ebenso wie „Was kann schöner sein“ oder „Diplomatenjagd“. Und programmatisch ist ein Titel der Ganderkeseer Landfrauen: Singen macht Spaß. Das kommt auch im Lied „Kein schöner Land“ zum Tragen, das gemeinsam mit den Jagdhornbläsern vorgetragen wird. Die haben ihrerseits schöne Töne im Gepäck, die beim Jagdmarsch oder dem bekannten Stück „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“ durch den Hasbruch klingen werden. Durch das musikalische Programm führt Klaus Bergschmidt.

Förster Jens Meier ist auch wieder mit dabei. Er wird berichten, welche Arbeiten im abgelaufenen Jahr im Hasbruch ausgeführt worden sind. Fürs leibliche Wohl sorgt die Feuerwehr Falkenburg. Sie verkauft zugunsten der Jugendfeuerwehr Kaffee und Kuchen sowie kalte alkoholfreie Getränke. Sitzplätze neben der Jagdhütte sind knapp. Es ist deshalb ratsam, eigene Sitzgelegenheiten mitzubringen.